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Timo Werner als Mann des Spiels bei sechstem Spiel in Folge ohne Niederlage

3:2 gewann RB Leipzig am Samstag bei Hannover 96. Dabei überschatteten Debatten über das per Videobeweis zurückgenommene 3:3 die Partie. Für RB ging mit dem Spiel eine Erfolgsserie weiter.

RB Leipzig seit sechs Spielen ohne Niederlage und wieder auf Champions-League-Kurs

Für RB Leipzig war es das sechste Spiel hintereinander, in dem man nicht verlor. Seit dem 1:2 gegen Köln konnten Dortmund, Stuttgart, St. Petersburg, Bayern und nun auch Hannover keine Siege gegen RB einfahren. Drei der sechs Spiele gewannen die Leipziger.

Durch den Sieg und acht Punkte aus den letzten vier Spielen sprang RB Leipzig in der Bundesliga auch wieder auf Platz 4, der zur erneuten Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. Die Abstände sind allerdings sehr gering. Nur vier Punkte Vorsprung sind es auf Hoffenheim auf Platz 7. Kommende Woche empfängt RB Leipzig am Montag mit Bayer Leverkusen einen direkten Konkurrenten im Kampf um einen der ersten vier Plätze in der Bundesliga.

Timo Werner bereitet zwei Tore von RB Leipzig vor

Mann des Tages beim Spiel in Hannover war für den Kicker (Print) Timo Werner. „Ihm gelang nicht alles, aber Timo Werner legte das 1:0 sowie das 3:1 auf und war auch sonst an fast allen relevanten Offensivaktionen von RB beteiligt“, so das Urteil des Blattes. Mit seinen zwei Vorlagen ist Timo Werner nun nicht nur der beste Leipziger Torschütze in der Bundesliga, sondern auch der beste Assistgeber.

Neben Timo Werner überzeugten auch Naby Keita, Willi Orban und Emil Forsberg auf Seiten von RB Leipzig den Kicker. Keine Noten bekam dagegen der eingewechselte Yussuf Poulsen. Durch sein viertes Saisontor zum zwischenzeitlichen 3:1 schob er sich in der internen Torschützenliste auf Rang 4. Es war der erste Treffer des Dänen seit dem Hinspiel gegen Hannover, als er mit dem 1:1 die Wende zum 2:1-Sieg eingeleitet hatte.

Niclas Füllkrug verpasst zweiten Einwechsler-Doppelpack

Bei Hannover hätte der eingewechselte Niclas Füllkrug zum umjubelten Helden werden können. Sein 3:3 wäre der zweite Doppelpack als Einwechsler in dieser Saison und sein insgesamt fünftes Jokertor gewesen. Aufgrund der Videobeweis-Entscheidung durch Guido Winkmann blieb es aber beim Füllkrug-Tor zum 2:3-Anschluss.

Besonders auffällig auf Hannoveraner Seite war Ihlas Bebou, der zur Pause eingewechselt wurde und Schwung in bis dahin müde Angriffsbemühungen der 96er brachte. Daneben fielen auch Pirmin Schwegler und Philipp Tschauner positiv auf.