Seite neu laden
-

Dayot Upamecano: „Ich will am liebsten jedes Spiel spielen“

In der Partie bei Hannover 96 saß Dayot Upamecano lange nur auf der Bank. Grundsätzlich sieht er sich aber lieber auf dem Fußballplatz. „Ich liebe Fußball, will am liebsten jedes Spiel spielen“, erklärt er in der LVZ.

Dayot Upamecano hat Verständnis für Belastungssteuerung bei RB Leipzig

Dabei hat er aber auch Verständnis dafür, dass aufgrund der hohen Belastungen immer mal rotiert wird. „Natürlich ist man auch ab und zu mal müde. Unser Trainerteam hat das genau im Blick und steuert das für uns Spieler sehr gut. Es ist nichts Neues, dass wir bei RB mit Blick auf die zahlreichen Spiele hin und wieder rotieren.“ Vor dem Spiel in Hannover war Upamecano zweimal mit der französischen U21 in der EM-Qualifikation angetreten.

Müde Beine kann man bei RB Leipzig am morgigen Donnerstag, wenn es ins Hinspiel des Viertelfinales der Europa League gegen Olympique Marseille geht, wohl nicht gebrauchen. Das ist „eine sehr erfahrene Mannschaft, in der Offensive brandgefährlich“, weiß Dayot Upamecano, der sicher für den gesperrten Willi Orban in die Startelf rutschen wird. „Sie haben insgesamt eine hohe Qualität, da muss man auf jeden sehr gut aufpassen. Maxime Lopèz kenne ich aus der U21. Super Spieler. Sehr intelligent, viel Spielwitz.“

Nach Olympique Marseille ist vor Bayer Leverkusen

Nach dem Spiel gegen Marseille wartet dann am kommenden Montag bereits das für den Kampf um die Champions-League-Plätze wichtige Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen. Auch das „eine richtig gute Mannschaft“, so Dayot Upamecano. „Wir haben oft gezeigt, dass wir die Doppelbelastung gut meistern“, hat der Innenverteidiger aber keine Angst vor der Aufgabe. „Bis Montagabend bleibt genügend Zeit. Wir sind hungrig und werden alles versuchen, um zu gewinnen. Wir wollen wieder in die Champions League, also müssen wir punkten. Am besten dreifach.“

Sich selbst sieht Upamecano derweil noch nicht am Ende seiner persönlichen Entwicklung. „Ich arbeite jeden Tag hart, um besser zu werden. Und ich höre dem Trainerteam genau zu, versuche die Dinge best- und schnellstmöglich umzusetzen. Ich bin noch jung und muss mich überall verbessern. Mit 19 kann man nicht am Ende seiner Entwicklung sein“, gibt sich der immer wieder auch beim FC Barcelona gehandelte Franzose ehrgeizig.