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Peter Gulacsi, Nummer 1 im Tor von RB Leipzig. (Foto: Imago)

Peter Gulacsi, Nummer 1 im Tor von RB Leipzig. (Foto: Imago)

Von Pepe Reina gelernt: Peter Gulacsi verbringt fußballfreie Ostertage

Peter Gulacsi hat sich nach dem Sieg von RB Leipzig bei Hannover 96 eine kleine Auszeit genommen. Am Ostersonntag und -montag habe er sich keinerlei Fußballspiele im Fernsehen angeschaut.

Peter Gulacsi lernt von Pepe Reina und hat Edwin van der Sar als Vorbild

„Mich an freien Tagen nicht mit Fußball zu beschäftigen, um abschalten zu können“, habe er in seiner Zeit beim FC Liverpool von Pepe Reina gelernt, wie der Torwart von RB Leipzig im Interview mit Sportbild (Print) erklärt. „Er machte über 300 Spiele am Stück, das ist psychisch sehr kräftezehrend. Aber es war beeindruckend, wie er das mental verkraftet hat“, verweist er auf die Qualitäten seines einstigen Vereinskollegen.

Das Vorbild von Peter Gulacsi heißt aber Edwin van der Sar. „Er spielte nicht spektakulär. Aber seine Ruhe und Ausstrahlung waren schon einzigartig.“

RB Leipzig vor 50:50-Spielen gegen Olympique Marseille

Auch Gulacsi gilt als ruhiger, unspektakulärer Vertreter. Im Viertelfinale der Europa League werden am Donnerstag gegen Olympique Marseille (05.04.2018) auch seine Qualitäten wieder gefragt sein. Als Favorit auf den Titel sieht der Ungar sein Team dabei nicht, da beispielsweise mit Atletico Madrid noch sehr viel stärkere Vereine im Wettbewerb stehen.

Die Duelle mit Marseille sieht Gulacsi als „50:50-Spiele“. Bei denen wird man auch von den bisher gemachten Erfahrungen in Europa profitieren. „In den Champions-League-Gruppenspielen gegen Istanbul und Porto waren wir nicht abgezockt genug. Das hat sich in der Euro League gegen Neapel oder in St. Petersburg schon ein Stück weit geändert“, empfindet es Peter Gulacsi.

Peter Gulacsi wünscht sich Verbleib von Ralph Hasenhüttl

Keine große Rolle spielen für den 27-Jährigen Diskussionen über die Zukunft von Ralph Hasenhüttl, weil man es als Spieler eh „nicht beeinflussen“ kann. „Zudem hat er ja auch einen Vertrag bis 2019 und sagte selber mehrfach, dass er bleiben möchte – von daher ist das gar keine Diskussion intern.“ Aufgrund der Entwicklung der Mannschaft und der Erfolge würde er sich trotzdem einen Hasenhüttl-Verbleib in Leipzig wünschen. „Das wäre super für den Verein und für uns Spieler.“