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Glückliche Dreierbeziehung oder Quell unterschiedlicher Ansichten? Ralph Hasenhüttl, Oliver Mintzlaff und Ralf Rangnick sind die Führungsspitze von RB Leipzig. (Foto: Imago)

Glückliche Dreierbeziehung oder Quell unterschiedlicher Ansichten? Ralph Hasenhüttl, Oliver Mintzlaff und Ralf Rangnick sind die Führungsspitze von RB Leipzig. (Foto: Imago)

Ralph Hasenhüttl: „Kann mir vorstellen, dass ich nächstes Jahr noch RB-Trainer bin“

Immer wieder wurde in den letzten Wochen über die Zukunft von Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig spekuliert. Aufgrund der ungeklärten Trainersituation bei Borussia Dortmund und Bayern München für die kommende Saison wird auch über einen Wechsel des Trainers zu einem der beiden Vereine spekuliert. Zuletzt hatte Ralph Hasenhüttl allerdings erklärt, dass es ein erstes Gespräch mit RB über eine Verlängerung seines Vertrags über 2019 hinaus gab und dass sein erster Ansprechpartner Leipzig bleibt.

Ralf Rangnick bestätigt Verhandlungen – Oliver Mintzlaff hat klaren Plan für 2018/2019

Sportdirektor Ralf Rangnick hatte dazu am vergangenen Wochenende vor dem Spiel gegen Hannover seinen Sachstand mitgeteilt: „Er hat gesagt, dass er ein Interesse hat, mit uns die Gespräche fortzusetzen. Wir wollen das jetzt weiterführen und sehen, ob wir eine Grundlage finden, über 2019 hinaus weiter zusammenzuarbeiten.“

Für Geschäftsführer Oliver Mintzlaff scheint die Sache zumindest bis zum Sommer 2019 klar zu sein. „Hasenhüttl wird in der kommenden Saison unser Trainer sein“, sagte Mintzlaff vor dem Anstoß des Viertelfinal-Hinspiels der Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstag dem Sender Sport1.

Ralph Hasenhüttl will weiter abwarten und die Saison zu Ende spielen

Ralph Hasenhüttl äußerte sich derweil nach dem Spiel gegen Olympique Marseille in Bezug auf seine Zukunft über das Saisonende hinaus am Sky-Mikrofon defensiver. „Lassen sie uns erstmal die Saison zu Ende spielen“, meinte er dort. „Ich habe Vertrag bis 2019, aber im Fußball kann immer viel passieren.“

„Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich nächstes Jahr noch hier Trainer bin“, fuhr er fort. Ein klares Bekenntnis vermied er allerdings. Er habe sich „abgewöhnt“, solch klare Aussagen zu treffen. „Wenn ich vier, fünf Spiele verliere, bin ich nächsten Monat wahrscheinlich kein Trainer mehr hier. Wollen wir mal hoffen, dass das nicht passiert.“, erklärt er den Hintergrund.

RB Leipzig steht vor entscheidenden Woche in Bundesliga und Europa League

Wie schon zu früheren Gelegenheiten versuchte er, den Fokus darauf zu lenken, dass er mitten in einer entscheidenden Saisonphase steckt und rund um wichtige Partien keinen Kopf für Gerüchte um seine Person hat. „Wir haben noch ganz viele schwere Spiele. Ich freue mich, dass ich mit der Mannschaft arbeiten kann. Wir haben noch viel vor.“

Hasenhüttls aktueller Vertrag bei RB endet am 30. Juni 2019. Er war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt gekommen und hatte die damals aufgestiegenen Leipziger auf Anhieb als deutscher Vizemeister in die Champions League geführt. Hasenhüttl selbst betonte immer wieder, dass ihm die internationale Erfahrung für einen Verein wie den FC Bayern als Trainer noch fehle.

(mit DPA)