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Hasenhüttl zu Werners Knieproblemen: „Junge, du bist stabil. Das geht schon.“

Eine kurze Schrecksekunde gab es für Timo Werner im Spiel gegen Olympique Marseille, als er nach einer Viertelstunde im Rasen hängengeblieben war. Anschließend befürchtete er eine schwerere Knieverletzung, wie er nach dem Spiel bei Sky berichtete. Diese Befürchtung bewahrheitete sich aber nicht.

Timo Werner trotz Kreuzband’verletzung‘ mit wichtigem 1:0

Er habe der RB-Bank sogar bereits vom Spielfeld aus die Diagnose mitgeteilt, wie Ralph Hasenhüttl nach dem Spiel bei Sky verriet. Eine Kreuzbandverletzung hatte Werner sich spontan selbst diagnostiziert. „Junge, du bist stabil. Das geht schon“, habe Hasenhüttl daraufhin auf das Spielfeld zurückgerufen, wie er mit einem Schmunzeln erklärt.

Dass Timo Werner weitermachen konnte, war ein Glücksfall für das RB Leipzig, denn der Stürmer erzielte kurz vor der Pause das einzige Tor des Tages nach einem von Emil Forsberg eingeleiteten Konter. „Er hat viel gearbeitet und einen unheimlichen Zug zum Tor. Das wird immer wieder belohnt“, lobte Hasenhüttl den deutschen Nationalspieler.

Torwartfehler begünstigt Treffer für RB Leipzig

„Da muss der Torwart was dazu sagen“, merkte allerdings Marcel Sabitzer nach dem Spiel süffisant zum Treffer an. Gäste-Keeper Yohann Pele hatte beim Gegentor nicht gut ausgesehen. Pele musste den Stammkeeper Steven Mandanda ersetzen, der sich im letzten Ligaspiel in Dijon verletzt hatte und vier bis sechs Wochen ausfällt.

„Der Torhüter hat natürlich auch seinen Teil beigetragen“, sah auch Timo Werner nach dem Spiel. „Manchmal hat man Glück, machmal Pech. Diesmal hatten wir Glück“, sah er es aber entspannt. Und hatte auch ein Lob für den Vorbereiter Emil Forsberg parat, der „sich super durchgesetzt“ hatte, bevor er Timo Werner in die Tiefe schickte.

Emil Forsberg ist froh über Timo Werner und betont den Wert der Mannschaft

„Ich dachte, wenn ich jetzt dribble, haben wir vielleicht eine Drei-gegen-Zwei-Situation“, erklärt Emil Forsberg seine Vorbereitung zum Tor,  bei der er im Mittelfeld den 18-jährigen Boubacar Kamara stehen ließ, der bereits gelbbelastet das taktische Foul vermeiden musste. „Dann habe ich Timo gesehen und ihn geschickt. Er macht immer Tore. Das ist gut für uns“, sieht er die wichtige Rolle von Werner.

Dass der Stürmer glänzen kann, liege aber auch am Team. „Wir geben ihm gute Chancen, um Tore zu machen. Das ist immer ein Verdienst der Mannschaft. Timo macht das sehr gut. Er ist jetzt schon ein Weltklasse-Stürmer. Wir sind zufrieden, dass wir ihn haben.“ Und Timo Werner dürfte zufrieden sein über ein gesundes Knie und ein weiteres Tor. Es war bereits sein 23. Tor in 45 Spielen mit dem Verein und der Nationalmannschaft in dieser Saison.


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