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Ralph Hasenhüttl und Heiko Herrlich im Hinspiel zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig. Foto: imago

Ralph Hasenhüttl und Heiko Herrlich im Hinspiel zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig. Foto: imago

Hasenhüttl: „Herrlich hat viele RB-Spiele gesehen und sich an uns orientiert“

Im direkten Duell mit dem Verfolger geht es für RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen um drei wichtige Punkte für die Qualifikation zur Champions League.

Bayer Leverkusen kommt ausgeruht nach Leipzig

Dabei drücken Ralph Hasenhüttl wieder einige Personalsorgen, auch wenn Stefan Ilsanker vor einer Rückkehr in den Kader steht. Bruma und Klostermann sind nämlich fraglich, aber Ralph Hasenhüttk vertraut auf die Rotation, auch wenn Bayer Leverkusen als Topteam in dieser Saison ohne Doppelbelastung ist. „Es ist ein gewisser Wettbewerbsnachteil, aber wir haben es bis jetzt fantastisch hinbekommen und es gibt keinen Grund, warum wir es nicht noch weiter durchbekommen sollen“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Herrlich mit neuer Handschrift, aber immer noch RB ähnlich

Nur will auch der Gegner unbedingt wieder in die Champions League. „Heiko Herrlich hat der Mannschaft eine ganz neue Handschrift verpasst“, so Hasenhüttl, die RB Leipzig aber nach wie vor durchaus ähnlich ist. „Ich weiß, dass er viele Spiele von uns gesehen hat und sich auch daran orientiert hat. Sie haben eine ähnliche Grundordnung und Art, zu attackieren“, so der RB-Coach. Aber Hasenhüttl ist auch gefasst auch Überraschungen. Im Hinspiel hatte Bayer Leverkusen sein System umgestellt. Der Plan ging zwar in der ersten Halbzeit nicht ganz auf, in der zweiten aber, mit einem Mann weniger, umso besser. Timo Werner hatte Leipzig per Elfmeter in Führung gebracht, Leverkusen konterte aber durch Bailey und glich auch in der zweiten Halbzeit nochmal das 2:1 von Forsberg aus. Am Ende blieb es bei einem leistungsgerechten 2:2.

Keine Mannschaft neben Bayern München konstant

Aber steckt Bayer Leverkusen nicht momentan wieder im Formtief? „Ich weiß, dass die letzten Spiele nicht so prickelnd waren“, so Hasenhüttl zur Derbyniederlage beim FC Köln und dem 0:0 zuhause gegen den FC Augsburg. „Es gibt in dieser Saison neben dem FC Bayern München keine Mannschaft, die konstant auf höchsten ‚Ergebnisniveau‘ spielt“, so der Österreicher, „deswegen würde ich das nicht überbewerten, sie spielen eine fantastische Saison.“ Für die Tabelle ist es ein klares Sechs-Punkte-Spiel, denn mit einem Sieg kann man sich vier Punkte vom Gegner absetzen. Dafür will Hasenhüttl, wie auch Ralf Rangnick es forderte, das Augenmerk wieder auf die Verteidigung legen. „Wir haben zuletzt viel zugelassen und von unserem Glück viel verbraucht, da kann man auch wieder was einzahlen. Da müssen wir ein paar Schritte wieder mehr tun, vor allem in der Defensive“, wo auch eine Systemumstellung wahrscheinlich ist.