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Bayer Leverkusen: Glücklich, nachdem man wie entfesselt aufspielte

So spürbar glücklich Spieler und Trainer von Bayer 04 Leverkusen und schmerzlich getroffen Spieler und Trainer von RB Leipzig auch waren – in einem herrschte Einigkeit. Im Sechskampf um die Champions-League-Plätze hinter Meister FC Bayern war der 4:1-Sieg der Leverkusener bei den Leipzigern nur eine Momentaufnahme. „Für die nächsten Wochen war es ein guter Anfang, aber das war’s dann auch“, sagte Julian Brandt.

Julian Brandt springt mit Bayer Leverkusen auf Platz 4

Der Fußball-Nationalspieler hatte mit einer überragenden Leistung und einem Tor großen Anteil am ersten Sieg einer Bayer-Mannschaft gegen RB und am Sprung auf Platz vier in der Tabelle der Fußball- Bundesliga, zwei Positionen besser als Leipzig. Zwei Punkte sind es, die Leverkusen RB nun voraus ist. Hinter den Bayern (72) liegen der FC Schalke (52), Borussia Dortmund (51), Leverkusen (48), Eintracht Frankfurt (46) und Leipzig (46) gerade mal sechs Zähler auseinander.

Hoffenheim ist Siebter mit 43 Punkten. Das kann schon am kommenden Spieltag mächtig in Bewegung geraten, vor allem weil Leverkusen am Samstag Frankfurt empfängt und Schalke am Sonntag zum Derby die Dortmunder. Leipzig muss bei Werder Bremen antreten.

RB Leipzig mit zu vielen Gegentreffern

RB hat nicht nur punktemäßig Nachholbedarf, sondern auch in Sachen Torbilanz. 41 Gegentreffer kassierte RB bereits, zwei mehr als in der gesamten vergangenen Spielzeit. Von den sechs Rivalen um die besten Plätze hinter den Bayern haben die Sachsen mit plus 3 die schlechteste Tordifferenz.

„Dieser Auftritt sollte für uns die Messlatte sein, wie man auf dem Platz auftreten muss“, sagte Bayer Leverkusens Innenverteidiger Jonathan Tah. Leverkusen spielte taktisch klug, diszipliniert und ließ sich nicht mal durch den Rückstand nach 17. Minuten durch Marcel Sabitzer beirren. Das 1:1 kurz vor der Halbzeit durch Kai Havertz (45.) und die 14-Minuten-Entscheidung nach der Pause durch Brandt (51.), Panagiotis Retsos (56.) und Kevin Volland (69.) begeisterte auch Trainer Heiko Herrlich: „Der Ausgleich war mehr als verdient. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft wie entfesselt aufgespielt.“


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