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Ralph Hasenhüttl: „Wollen schnell dafür sorgen, dass es leiser wird“

Für RB Leipzig geht es Woche für Woche näher auf eine Sensation zu: Gegen Olympique Marseille will man mit einem 1:0-Sieg im Rücken ins Halbfinale einziehen. Ralph Hasenhüttl erklärte, worauf sein Team sich einstellen muss.

Marcel Sabitzer spielt in Marseille auf Sieg

Im Stade Velodrome wird mit Sicherheit eine andere Atmosphäre herrschen, als beim SSC Neapel. Vor einer Woche berichteten schon die RB-Franzosen, dass man sich besonders im Rückspiel warm anziehen sollte. Marcel Sabitzer nimmt’s als Anreiz, nochmal eine Schippe draufzulegen. Das Leipziger „Mentalitätsmonster“ will die junge Truppe zum Sieg führen. „Wir haben schon mitbekommen, dass hier eine richtig gute Stimmung herrscht. Das wird sicher noch ein paar Prozent mehr raus kitzeln und wir werden definitiv auf Sieg spielen“, so der Österreicher.

Lautstärke ist spätestens seit Istanbul gelernt. Und Ralph Hasenhüttl weiß, wie man sie am besten bekämpft: „Wir wollen schnell dafür sorgen, dass es etwas leiser wird“, so der RB-Coach. Auswärtstore sind da ziemlich hilfreich, das weiß man aus eigener Erfahrung. „Wir haben vor, sofort ein Zeichen zu setzen und schnell einen Treffer zu landen“, setzt er auf volle Offensive.

RB Leipzig zwischen Liga-Pleite und Europa-League-Fieber

Am Montag bekam man nach Führung vier Tore eingeschenkt und auf den Rängen löste der Stimmungsboykott sich mit Schockstarre und Zwist unter den Fans ab. Die Mannschaft hat die Partie allerdings abgehakt. „Es war nicht viel Zeit zwischen Leverkusen und Marseille, aber wir haben uns so gut es geht vorbereitet und gehen positiv ins Spiel“, so Marcel Sabitzer, der gegen Bayer 04 noch das Führungstor erzielt hatte.

Während die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl am Montag gegen Bayer Leverkusen deutlich mit 1:4 unterging schlug sich auch Olympique Marseille nicht besonders im Duell mit dem Tabellensechsten HSC Montpellier. Nach einem 0:0 fiel das Team von Rudi Garcia auf den vierten Rang hinter den punktgleichen Olympique Lyon zurück.

Knappes 1:0 im Hinspiel durch Timo Werner

Im Hinspiel hatte RB Leipzig endlich mal zu Null gespielt, auch wenn es am Ende ein hartes Stück Arbeit war. Timo Werner traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und anschließend hielt das junge Innenverteidiger-Duo um Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté im Abwehrverbund bis zum Abpfiff den Angriffen der Franzosen in Hellblau stand.

Zum Rückspiel fällt er womöglich mit Oberschenkelproblemen aus. Eine endgültige Entscheidung wird aber erst kurz vor dem Spiel fallen. Wenn er schmerzfrei ist, wird er gegen Marseille auch wieder auflaufen. Ralph Hasenhüttl wird seine Mannschaft kaum daran erinnern müssen, dass man nochmal eine Topleistung braucht. „Um hier eine Runde weiter zu kommen, brauchen wir vier gute Halbzeiten. Zwei ordentliche haben wir in Leipzig schon gespielt, aber das reicht noch nicht“, so der RB-Coach.