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Bleibt Anthony Jung bei Bröndby? – Yvon Mvogo vor Leihe – Frankreich-Gerücht

Neun Spieler hat RB Leipzig derzeit verliehen, über deren Zukunft im Sommer zu entscheiden sein wird. Unter ihnen ist auch Anthony Jung, der bei Bröndby IF in Dänemark spielt und aktuell mit seinem Verein die Tabelle anführt.

Alexander Zorniger will Anthony Jung behalten

Wenn es nach seinem Trainer Alexander Zorniger geht, dann spielt Jung auch kommende Saison bei Bröndby. Es sei zwar der Job des Sportdirektors, das zu entscheiden, aber er „würde ihn gern nächstes Jahr bei Bröndby spielen sehen“, erklärt Zorniger bei tipsbladet.dk.

Da Anthony Jungs Vertrag bei RB Leipzig 2019 ausläuft, ist eine weitere Leihe nicht möglich. Entsprechend müssten sich beide Vereine auf Ablösemodalitäten einigen. Ob der Linksverteidiger daran überhaupt Interesse hat, ist aber noch unklar. Er habe zwar schon mit Sportdirektor Troels Bech gesprochen, aber momentan sei es wichtiger, was auf dem Platz passiert. „Über die Zukunft werde ich nachdenken, wenn die Zeit dafür gekommen ist.“ Bis dahin fühlt er sich bei Bröndby nach einer gewissen Anpassungszeit wohl. In den letzten acht Ligaspielen hat Jung fünf Tore vorbereitet.

Yvon Mvogo: Nummer 1 oder Leihe

Keine Chance auf Einsatzzeiten hat dagegen Yvon Mvogo. Solange Peter Gulacsi fit ist, sitzt der Schweizer Keeper bei RB Leipzig nur auf der Bank. Dass er bzw. sein Berater mit dieser Situation nicht zufrieden ist, war schon im Januar klar. Damals vertagte man weitere Gespräche auf April.

„Am liebsten würde ich in Leipzig bleiben und die Nummer 1 werden“, erklärt Yvon Mvogo nun bei srf.ch. Es würden aber auch Gespräche des Beraters von Yvon Mvogo mit RB Leipzig laufen, bei denen über die Zukunft des Torhüters verhandelt wird. Dabei ist auch eine Leihe zu einem anderen Verein eine Option. In der aktuellen Spielzeit kam Mvogo nur beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Augsburg zum Einsatz.

RB Leipzig mit Interesse an französischem Talent vom FC Sochaux?

Auch über einen Neuzugang bei RB Leipzig kommen derweil Gerüchte auf. RMC Sport berichtet in Frankreich, dass der Verein Interesse an Lorentz Rosier vom FC Sochaux hat. Schon letzten Sommer hatte RB mit Ibrahima Konaté einen Innenverteidiger vom französischen Zweitligisten geholt. In Sochaux war man damals nicht glücklich, dass Leipzig das Talent verpflichtet hatte, ohne Kontakt zum Verein aufzunehmen. Konaté kam ablösefrei. Für RB wurde nur eine Ausbildungsentschädigung fällig.

Auch Lorentz Rosier soll ablösefrei sein, weil er die Unterschrift unteren einen Profi-Vertrag in Sochaux ablehnte. Bisher kommt der 19-Jährige aber nur in der zweiten Mannschaft des Vereins zum Einsatz. Dort spielt er im defensiven Mittelfeld.

Kein Interesse von RB Leipzig mehr an Nadiem Amiri

Nicht mehr ganz so groß wie einst vermeldet, soll dagegen das Interesse von RB Leipzig an Nadiem Amiri von der TSG Hoffenheim sein. Das berichtet der Kicker (Print). Demnach stehe Amiri bei Schalke 04 auf dem Zettel. Allerdings koste der Mittelfeldmann knapp 20 Millionen Euro fixe Ablöse.

Viel Geld für einen Spieler, der bisher in der Rückrunde nur viermal in der Startelf der TSG stand. Das Talent des 21-Jährigen ist allerdings unbestritten. Wegen der Mischung aus hoher Investition und aktuellen Leistungen soll das Interesse von RB Leipzig an Amiri aber „erkaltet“ sein.