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Alexander Hack als Spieler des Tages – Naby Keita mit Negativrekord

Alexander Hack (rechts) rettete früh das 0:0 gegen Timo Werner und war bei Mainz 05 gegen RB Leipzig der beste Mann auf dem Feld. (Foto: Imago)

Alexander Hack (rechts) rettete früh das 0:0 gegen Timo Werner und war bei Mainz 05 gegen RB Leipzig der beste Mann auf dem Feld. (Foto: Imago)

Beim 0:3 von RB Leipzig beim 1. FSV Mainz 05 wussten auf Gästeseite nur wenige Spieler zu überzeugen. Dafür glänzten einige Akteure der Gastgeber. Für Mainz war es im vierten Anlauf der erste Sieg gegen RB Leipzig. Für RB war es das fünfte Pflichtspiel ohne Sieg hintereinander.

Alexander Hack bester Mann des Spiels

Vor allem Alexander Hack machte aus Sicht des Kicker (Print) am Sonntagnachmittag eine sehr gute Partie. Er „stand insgesamt sehr sicher, rettete in höchster Not gegen Werner auf der Linie und war dann auch noch der Ausgangspunkt zum vorentscheidenden 2:0 durch Maxim“, so das Blatt, das den Innenverteidiger zum Spieler des Spiels kürte.

Neben Hack hatten auch Yoshinori Muto, Pablo de Blasis, Abdou Diallo und Bote Baku den Kicker besonders überzeugt. Baku schrieb dabei eine besondere Geschichte, nicht nur weil er der Schütze des 3:0 war. Denn für den 20-Jährigen war das Spiel das Debüt in der Bundesliga.

Bote Baku schreibt besondere Geschichte

Dabei war er für die Partie gar nicht vorgesehen. Wie Sky berichtet, war der Mittelfeldmann bereits mit der Mainzer U23 auf dem Weg nach Freiburg. Als Danny Latza sich verletzt abmeldete, wurde Bote Baku aber an einer Raststätte abgesetzt und dort per Auto abgeholt und zurück nach Mainz gebracht.

Nach einem Briefing durch Trainer Sandro Schwarz landete Baku direkt in der Startelf. In der Anfangsphase hätte er mit einem Fehlpass fast das 0:1 eingeleitet. Dann biss er sich aber in die Partie und gehörte zu den besten Akteuren auf dem Platz. „Das ist sensationell. So eine Entwicklung im Spiel zu nehmen, das ist bemerkenswert. In seinem ersten Bundesligaspiel, wo vielleicht zu Beginn die Dinge noch nicht so funktionieren, gegen einen sehr guten Gegner, sich so reinzubeißen“, fand Sandro Schwarz viel Lob für den U23-Spieler.

Naby Keita mit Rekord-Platzverweis

Viel Lob bekamen die Spieler von RB Leipzig nach der Partie in Mainz nicht zu hören. Aus einer bis auf die ersten 25 Minuten insgesamt enttäuschenden Mannschaft ragten für den Kicker noch Peter Gulacsi, Stefan Ilsanker und Kevin Kampl positiv hervor.

Dagegen sorgte Naby Keita für einen unrühmlichen Schlusspunkt. In der fünften Minute der Nachspielzeit schickte ihn Schiedsrichter Bastian Dankert mit einer gelb-roten Karte vom Platz. Es war bereits sein dritter Platzverweis bei RB Leipzig in nur einer Saison, so viele wie noch kein RB-Akteur zuvor sammelte. Zudem wurde Naby Keita in dieser Spielzeit auch bei der Nationalmannschaft wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen.

Ralf Rangnick kritisiert Bastian Dankert für Platzverweis gegen RB Leipzig

Ralf Rangnick hatte nach der Partie Schiedsrichter Dankert für den Feldverweis kritisiert und fehlendes „Fingerspitzengefühl“ bemängelt. „Muss man das machen, wenn man vorher nicht die Eier hat, in so einer Situation Elfmeter zu geben? Das ist eine Frage, die man auch mal stellen darf“, verwies er darauf, dass Dankert nach der Pause nach einem Foul an Poulsen im Strafraum nach einer Überprüfung der Situation am Monitor nicht konsequent auf Strafstoß entschieden hatte.