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„Kleiner“ Naby – Ein bisschen Keita bleibt in Leipzig

Naby Keita mit Familie bei Red Bull Salzburgs Meisterschaft, bevor er zu RB Leipzig ging. Foto: imago

Naby Keita mit Familie bei Red Bull Salzburgs Meisterschaft, bevor er zu RB Leipzig ging. Foto: imago

Wenn Naby Keita RB Leipzig nach den letzten beiden Saisonspielen verlässt, muss im Mittelfeld eine größere Lücke geschlossen werden. Es kann aber gut sein, dass man den künftigen Liverpooler manchmal noch in der Messestadt sieht, wie man bei fussball.de nachlesen kann.

Naby Keita brachte die Familie mit

Denn aus der Familie, die Naby Keita nach seinem Wechsel von Red Bull Salzburg auch nach Leipzig holte, bleibt ein Fußballtalent in Leipzig. Petit Keita, 17 Jahre jung, wird seine Schuhe noch etwas länger für den FC International Leipzig schnüren. Das ebenfalls wie RB Leipzig relativ frisch gegründete Fußballprojekt ist Heimat vieler Spieler mit ausländischen Wurzeln und wird vom ehemaligen Bundesligakicker Heiner Backhaus angeführt. „Als Naby Keita zu RB Leipzig wechselte, suchten Petit Keita und Camara Keita einen internationalen, neutralen Verein. Wir haben seit jeher gute Drähte zu RB Leipzig und wollten den Jungs ein neues Zuhause geben“, so Backhaus über die prominente Verwandtschaft.

Der „kleine“ Keita bleibt in Leipzig

Während Cousin Camara schon in der Winterpause beim FC Inter seine Sachen packte, weil es Probleme mit seiner Spielberechtigung gab, bleibt Petit Keita auch jetzt noch in Leipzig. Denn er ist gut integriert, spricht nach einem Jahr in Deutschland schon flüssiges Deutsch und sei sehr lernwillig. „Ein klassischer Mittelstürmer, der mit einem hohen Arbeitspensum und Aggressivität klar zu den besten Stürmer der U19 gehört“, so Backhaus über den kleinen Bruder des vielleicht kommenden Weltstars. Sollte Petit in Leipzig Fuß fassen, wird man vielleicht auch Naby Keita noch regelmäßig begrüßen können.