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RB Leipzig schießt sich gegen Wolfsburg aus der Krise

Leipzigs Timo Werner jubelt über sein Tor zum 2:0 gegen Wolfsburg.

Leipzigs Timo Werner jubelt über sein Tor zum 2:0 gegen Wolfsburg. Foto: dpa

Geschafft! RB Leipzig hat mal wieder gewonnen. Pünktlich zum Saisonfinale besiegte der zuvor in fünf Partien sieglose Vizemeister den Abstiegskandidaten VfL Wolfsburg durch Tore von Ademola Lookman (15., 52.), Timo Werner (34.) und Jean Kévin Augustin (63.) 4:1 (2:0). Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte Daniel Didavi (48.).

Vor 41.487 Zuschauern ging Leipzig stark ersatzgeschwächt in die Partie. Neben Abwehrspieler Willi Orban fehlten die wichtigen Spielmacher Emil Forsberg und Naby Keita, die alle gesperrt waren. So kam viel Arbeit auf Kevin Kampl zu, der im Mittelfeld als Kreativer die Fäden ziehen sollte. Ihm attestierte Dominik Kaiser, der sein letztes Heimspiel für RB machte und den Klub am Ende der Saison nach sechs Jahren verlässt.

Ademola Lookman mit starkem Auftritt für RB Leipzig

Die Wölfe, die im Sturm doch auf den zuletzt angeschlagenen Daniel Didavi setzen konnten, kamen eigentlich gut ins Spiel und hatten durch Divock Origi und Josip Brekolo die ersten Chancen des Spiels. Doch mehr und mehr übernahmen die Gastgeber die Initiative und besaßen in Lookman einen ständigen Unruheherd, den Wolfsburg so gar nicht auf der Rechnung zu haben schien.

Am letzten Spieltag tritt die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl bei Hertha BSC an, Wolfsburg erwartet am Samstag den bereits abgestiegenen 1. FC Köln (beide 15.30 Uhr/Sky). (mit SID)

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie hier