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„In den Hintern treten”: Rangnick fordert Konstanz von Augustin

Jean-Kévin Augustin gehörte beim 4:1 (2:0) von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg zu den besten Spielern. Sportdirektor Ralf Rangnick äußerte sich nach der Partie dennoch kritisch über den Stürmer.

Der Franzose leitete den Sieg durch zwei Torvorbereitungen für Ademola Lookman (24.) und Timo Werner (34.) ein und erzielte das 4:1 nach tollem Kombinationskonter selbst (63.).

Sportdirektor Ralf Rangnick mochte sich nach dem Spiel jedoch nicht lange damit aufhalten, die Leistung des 20-Jährigen zu loben, sondern nahm den noch zu unkonstanten Angreifer in die Pflicht.

Ralf Rangnick über Jean-Kévin Augustin: „Hat Talent im Überfluss”

Rangnick sagte: „Er hat Talent im Überfluss. Der Schlüssel ist, mit welcher Mentalität und Grundeinstellung er das auf den Platz bringt und was er bereit ist zu investieren, um sich zu verbessern. Das, was er heute gezeigt, ist für mich Benchmark. Das möchte ich in jedem Spiel von ihm sehen.” Rangnick meinte damit nicht zuerst Tore und Asissts, sondern Augustins Hingabe an jenem Nachmittag. „Rage”, wie die Franzosen dazu sagen, hatte der Hochbegabte aus den Pariser Banlieues zu wenig in dieser Saison.

Augustin Leistungen (wettbewerbsübergreifend zehn Tore) in dieser Saison waren ein Spiegelbild des gesamten Teams. Glanzvolle Auftritte wechselten sich mit Spielen ab, in denen er kaum wahrzunehmen war. „Das kann nur er selbst ändern”, sagte Rangnick. „Wir können ihm nur gut zu reden oder in den Hintern treten. Von mir kriegt er im Moment noch eher das zweitere. Wenn er wirklich ein Spitzenspieler werden will, müssen solche Leistungen wie gegen Wolfsburg Normalität sein.”