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Offensiv-Trio überzeugt gegen Wolfsburg – RB Leipzig überholt Darmstadt

Beim 4:1 von RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg standen auf Seiten der Gastgeber vor allem die Akteure aus der Offensive im Mittelpunkt. Jean-Kevin Augustin, Ademola Lookman und Timo Werner waren mit vier Toren und drei Vorlagen am Sieg beteiligt.

Jean-Kevin Augustin zwischen Topleistung und Tritten in den Hintern

Als wichtigsten Akteur im Spiel gegen Wolfsburg wählte der Kicker (Print) Jean-Kevin Augustin aus. „Mit drei Torbeteiligungen avancierte er zur entscheidenden Figur. Der schnelle und geradlinige Franzose stellte Wolfsburgs Abwehr vor unlösbare Probleme.“ Seine drei Torbeteiligungen hatte Augustin in nur 67 Minuten Einsatzzeit erreicht. Zudem erzielte er in der ersten Halbzeit noch ein Tor aus knapper Abseitsposition.

Sportdirektor Ralf Rangnick hatte nach dem Spiel gegen Wolfsburg von Augustin gefordert, dass diese Leistungen künftig „Normalität“ sein müssen, „wenn er wirklich ein Spitzenspieler werden will. Er hat Talent im Überfluss. Der Schlüssel ist, mit welcher Mentalität und Grundeinstellung er das auf den Platz bringt und was er bereit ist zu investieren, um sich zu verbessern. Wir können ihm nur gut zu reden oder in den Hintern treten. Von mir kriegt er im Moment noch eher das zweitere.“

Drei Spieler von RB Leipzig in der Elf des Tages

Neben dem Offensiv-Trio Augustin, Lookman, Werner, das der VfL Wolfsburg nie in den Griff bekam, sah der Kicker auch noch zwei weitere Akteure als Leistungsträger beim samstäglichen Sieg. Diego Demme und Dayot Upamecano verliehen der Mannschaft zusätzliche Stabilität.

Mit Augustin, Lookman und Demme schafften es auch gleich drei Spieler in die Elf des Spieltags beim Kicker. Es waren die Nominierungen 16 bis 18 für RB-Spieler in dieser Saison. Diego Demme und Jean-Kevin Augustin wurden jeweils bereits zum zweiten Mal nominiert. Für Ademola Lookman war es nach sehr guten Leistungen zuletzt eine Premiere. Timo Werner und Naby Keita führen mit je drei Nominierungen die Wertung bei RB Leipzig an.

https://twitter.com/DieRotenBullen/status/993431951062249472

Auf Wolfsburger Seite gehörten Torwart Koen Casteels und Linksverteidiger Renato Steffen für den Kicker zu den besten Spieler. Unglücksrabe Felix Uduokhai, der an den Gegentoren zwei und drei entscheidend beteiligt war, bekam mit der Sechs die schlechteste Note.

RB Leipzig rückt in der ewigen Tabelle einen Platz nach vorn

Während RB Leipzig nach dem Sieg gegen Wolfsburg in der aktuellen Bundesliga-Tabelle auf Platz 6 verblieb, rückte man in der ewigen Tabelle der Bundesliga einen Platz nach vorn. Dort überholte man dank der besseren Tordifferenz den SV Darmstadt 98, der derzeit in der zweiten Liga um den Klassenerhalt kämpft, und schob sich auf Rang 39. Dabei hat Darmstadt allerdings schon vier Bundesliga-Spielzeiten absolviert, während es bei RB gerade mal zwei sind.

Weiter nach oben geht es diese Saison für Leipzig nicht mehr. Oberhausen auf Platz 38 ist 22 Punkte entfernt. In der kommenden Saison könnte man in der ewigen Tabelle bis auf Platz 34 springen und sich hinter Energie Cottbus einordnen. Dafür wären 40 Punkte nötig.

Einen absoluten Spitzenplatz hat RB Leipzig aber schon jetzt inne. Denn pro Bundesliga-Spiel holte man bisher in 67 Partien 1,75 Punkte. Nur Bayern München kann das mit 2,0 Punkten pro Spiel in inzwischen 53 Spielzeiten toppen (wenn man die Ergebnisse mit Zwei-Punkte-Regel auf die neue Drei-Punkte-Regel umrechnet). Dortmund folgt mit 1,58 Punkten pro Spiel auf Platz 3.