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Lookman glänzt in Berlin und spricht über seine Zukunft

Ademola Lookman war beim 6:2 (3:1) bei Hertha BSC neben Jean-Kévin Augustin DER herausragende Akteur. Doch nimmt man seine vagen Äußerungen nach Spielende zum Maßstab, hat der Brite wohl keine Zukunft in Leipzig.

Ademola Lookman erzielte das 2:1 nach Hackenablage von Timo Werner selbst (8.) und bereitete das 3:1 (22.) und das 5:1 (54.) für Jean-Kévin Augustin vor. Vor allem in der Saisonschlussphase war Lookman einer der prägenden Spieler, die RB Leipzig zurück in die Spur verholfen haben. Seine Bilanz in elf Einsätzen: fünf Tore und vier Vorlagen. Aller 64 Minuten schießt der fleißige Londoner ein Tor oder bereitet einen Treffer vor.

Deswegen wollen Trainer Ralph Hasenhüttl und Sportdirektor Ralf Rangnick den Briten auch halten. Doch der 20-Jährige hat bis 2021 Vertrag beim FC Everton; bei seiner Last-Minute-Leihe bis Saisonende hatte Rangnick keine Kaufoption heraushandeln können.

Ademola Lookman zu seiner Zukunft: „Keine Antwort, sorry”

So ist ein Kauf des Offensivspielers eher unwahrscheinlich. Lookman mochte sich nach Spielende nur uneindeutig äußern: „Es ist nicht an mir, eine Entscheidung zu treffen. Mein Vertrag hier lief nur bis zum Ende der Saison”, so der englische U21-Nationalspieler. „Wir werden sehen, was passiert. Man weiß nie, was die Zukunft bringt. Ich bleibe positiv im Kopf, habe positive Energie und hoffe auf positive Ergebnisse.”

Ein klares Bekenntnis zu Leipzig mochte er angesichts der eher unwahrscheinlichen Weiterbeschäftigung in Leipzig nicht abgeben. „Ich habe die Zeit hier und den Fußball sowie mein Spiel hier genossen.” Auf die Frage, ob er selbst unabhängig von Verträgen und Verantwortlichen denn gern in Leipzig bleiben würde, sagte Lookman nur: „Ich habe keine Antwort für Sie, sorry.”