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Ralph Hasenhüttl kostet bis Oktober Ablöse – Kandidat beim BVB?

Ralph Hasenhüttl kennt das Gefühl, in Dortmund zu jubeln bereits. Bisher jubelte er dort aber für RB Leipzig. (Foto: Imago)

Ralph Hasenhüttl kennt das Gefühl, in Dortmund zu jubeln bereits. Bisher jubelte er dort aber für RB Leipzig. (Foto: Imago)

Nachdem RB Leipzig und Ralph Hasenhüttl getrennte Wege gehen, hatte Reviersport berichtet, dass der Trainer zwar seiner Ämter enthoben wurde, aber Interessenten an ihm trotzdem Ablöse zahlen müssen. BILD präzisiert die entsprechenden Berichte nun.

RB Leipzig kann bis Ende September mit Ralph Hasenhüttl Geld verdienen

Demnach zahlt RB Leipzig dem Trainer 600.000 Euro Abfindung. Im Gegenzug ist Ralph Hasenhüttl noch bis Ende September durch Klauseln an RB Leipzig gebunden, sodass er nicht frei bei einem anderen Verein unterschreiben kann.

Falls ein Klub bis Ende September Hasenhüttl verpflichten möchte, muss er mit RB Leipzig über eine Ablöse verhandeln. Da der Verein einst selbst fast zwei Millionen Euro für Hasenhüttl an den FC Ingolstadt überwies, darf man bei eventuellen Anfragen mit Forderungen rechnen, die im Rahmen dieser Summe liegen.

Ralph Hasenhüttl als Option bei Borussia Dortmund?

Durch die Klauseln hat sich RB Leipzig abgesichert, dass Ralph Hasenhüttl nicht mit der Abfindung einfach kurze Zeit später bei einem anderen Verein unterschreibt und RB leer ausgeht. Auf der anderen Seite kann der 50-Jährige in Ruhe eventuelle Angebote abwarten und spätestens ab Oktober frei über seine Ziele entscheiden.

Allerdings könnte das mit der Jobsuche auch schneller gehen als man denkt. Zumindest deutet Matthias Sammer etwas entsprechendes an. In der Vorberichterstattung zum Relegationsspiel zwischen Wolfsburg und Kiel hatte Sammer laut Eurosport erklärt, dass neben Lucien Favre auch Ralph Hasenhüttl eine Option bei Borussia Dortmund sein könnte.

War der BVB sehr schnell bei Ralph Hasenhüttl?

„Gestern Mittag hatte man mitbekommen, dass Hasenhüttl nicht mehr Trainer ist. Am Nachmittag hatte Watzke mitgeteilt, dass gewisse Dinge schon geregelt sind“, so der Eurosport-Experte, der in der kommenden Saison in beratender Funktion beim BVB tätig ist und schon zuletzt mit der Vereinsführung zusammensaß.

Daraus könne man interpretieren, dass nicht unbedingt Lucien Favre Trainer beim BVB wird, wovon die mediale Öffentlichkeit zuletzt eigentlich ausgegangen war, sondern damit auch Ralph Hasenhüttl gemeint sein könnte. „Wenn dem so wäre, dann wäre es schneller gegangen als mit Niko Kovac in München. Aber Dortmund ist auch schnell“, so Sammer.