Seite neu laden
-

Oliver Mintzlaff lobt Wachstum bei RB Leipzig – Stadionumbau ab November

Erst letzte Woche gab RB Leipzig bekannt, dass Geschäftsführer Oliver Mintzlaff seinen Vertrag bei RB Leipzig bis 2023 verlängert hat. In der Sportbild (Print) blickt er positiv auf die Vergangenheit und kampfeslustig in die Zukunft.

RB Leipzig ist „jung, ambitioniert, dynamisch, innovativ“ und „auf dem Vormarsch“

„Mit dem Auftreten und Abschneiden international sind wir zufrieden. Aber in der Bundesliga wollen wir daran arbeiten, dass die Mannschaft noch stabiler spielt“, erklärt Mintzlaff in dem Bericht. RB Leipzig war in der ersten internationalen Saison in das Viertelfinale der Europa League eingezogen. Dass man im Schlussspurt noch den Einzug in die Champions League verspielte, sorgte in der Führungsspitze des Vereins allerdings für eine deutlich abgekühlte Stimmung.

„RB ist jung, ambitioniert, dynamisch, innovativ“, lobt Mintzlaff seinen eigenen Verein. „Wir stehen auch neben dem Platz auf starken Beinen, denn dort sind wir ebenfalls rasant und toll gewachsen.“ Man werde auch künftig „mit einer großen Leidenschaft arbeiten“, weswegen „wir uns noch weiterentwickeln und auf dem Vormarsch sein werden“.

Künftiger RB-Trainer muss zur RB-Spielphilosophie passen

Diese Entwicklung wolle man auf und abseits des Platzes vollführen. Der neue RB-Trainer müsse dabei zur „klaren Spielphilosophie“ von RB Leipzig passen. An der Art zu spielen, wolle man nichts ändern. In naher Zukunft soll ein Trainer vorgestellt werden. Mit Zsolt Löw und Roger Schmidt sind dabei nach Marco Rose zwei weitere Kandidaten offenbar nicht mehr verfügbar.

Baugenehmigung für Red Bull Arena wird demnächst erwartet

Abseits des Platzes steht neben der Verbesserung der Erlössituation auch der Ausbau der Red Bull Arena auf dem Programm. Nach dem Länderspiel gegen Russland soll es losgehen. Demnächst schon erwartet der Verein die Baugenehmigung für den Umbau.

Auf rund 52.000 Zuschauer soll das Stadion demnach in einem ersten Schritt umgebaut werden. Dabei werden Heim- und Gästeblock in reine Stehblöcke umgewandelt, die für europäische Wettbewerbe wieder zu Sitzblöcken gemacht werden. Über den Sektoren B und D hinter den Toren soll mit neuen Oberrängen das Stadion geschlossen werden. Ein Ziehen der Ränge nach unten bis an den Spielfeldrand ist zuerst einmal nicht vorgesehen.

Umbau der Red Bull Arena bis 2021 abgeschlossen

In einem ersten Schritt wird auch über zwei Ebenen ein neuer Catering- und WC-Ring gebaut. Zudem soll jeweils hinter den Sektoren B und D der Wall für einen ebenerdigen Zugang durchbrochen und die Trennung zwischen den Sektoren aufgehoben werden, sodass man sich im Stadion abseits des Gästeblocks frei bewegen kann.

Der Umbau soll im laufenden Ligabetrieb stattfinden, weswegen RB Leipzig zur neuen Saison keine zusätzlichen Dauerkarten in den Verkauf gibt. Im Sommer 2021 soll der Umbau abgeschlossen werden.

(RBlive)