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Wegen rassistischer Keita-Beleidigungen: UEFA bestraft Zenit St. Petersburg

Im Spiel bei Zenit St. Petersburg wurde Naby Keita nach einem Foul übel beschimpft. Foto: imago

Im Spiel bei Zenit St. Petersburg wurde Naby Keita nach einem Foul übel beschimpft. Foto: imago

Die UEFA hat den russischen Club Zenit St. Petersburg dazu verurteilt, das nächste Heimspiel in der Europa-League-Qualifikation im Juli ohne Zuschauer auszutragen.

Die Richter des Kontinentalverbandes bestraften Zenit damit für die rassistischen Beschimpfungen seiner Fans gegen Mittelfeldspieler Naby Keita von RB Leipzig beim Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League. Zudem muss Zenit wegen des Vorfalls 50 000 Euro Strafe zahlen.

Fans von St. Petersburg sind Wiederholungstäter

Beim Rückspiel in St. Petersburg soll Naby Keita von Anhängern der Heimfans nach einem Foulspiel mit Gesängen wie „Wir haben einen Neger getötet“ belegt worden sein. Die UEFA hatte daraufhin eine Ermittlung gegen den russischen Klub eingeleitet.

Die Fans von Zenit St. Petersburg waren schon früher mit rassistischen Ausfällen aufgefallen. 2012 hatten sich Teile von ihnen in einem Manifest gegen dunkelhäutige und homosexuelle Spieler ausgesprochen. Zuletzt hatte die UEFA den Russen im Dezember wegen eines Banners, in dem Kriegsverbrecher Ratko Mladic gehuldigt wurde, bereits eine Strafe aufgebrummt.

(DPA | RBlive)