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RB-Fans solidarisch mit Queer-Fanclub in Russland

Kurz bevor die WM in Russland beginnt, schlossen sich einige der Rainbow-Bulls, dem ersten schwul-lesbischen Fanclub von RB Leipzig, einer Solidaritäts-Aktion an. Das berichtete die Leipziger Volkszeitung.

Rainbow Bulls beteiligen sich an Aktion vor dem russischen Konsulat

In Russland seien die Rechte von Menschen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, trans- oder intersexuell bezeichnen, bei weitem nicht so gestärkt, wie in Deutschland. 2013 wurde im Land des WM-Gastgebers ein gesetzt verabschiedet, dass „homosexuelle Propaganda“ bei Kindern und Jugendlichen kriminalisiert. Daher fanden nun, organisiert von den „Queer Football Fanclubs“ bundesweit Aktionen vor den russischen Konsulaten statt. In Leipzig waren Mitglieder und Fans verschiedener Vereine vor Ort, um „Liebesgrüße nach Russland zu“ senden. „Uns geht es darum, ein Zeichen der Solidarität nach Russland zu schicken, ohne jemandem den Spaß an der WM verderben zu wollen“, so Ronny Müller, Schatzmeister bei den Rainbow Bulls.