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Marcel Halstenberg mit Reha voll im Plan – Ab Juli wieder in Leipzig

Die Genesung von Marcel Halstenberg geht weiterhin wie geplant vorwärts. Aktuell weilt der Linksverteidiger von RB Leipzig noch im Urlaub und ist dort in Instagram-Storys zu sehen, wie er am Strand Sprintübungen absolviert.

Marcel Halstenberg ist im Plan

„Wir sind im Plan, wir fangen jetzt an, mal eine längere Zeit und längere Distanz zu laufen. Wir waren auch schon auf dem Platz mit Fußballschuhen, haben ein paar Pässe gespielt. Das war kein Problem“, gibt sich Halstenberg im Kicker (Print) positiv.

Nach seinem Urlaub geht der 26-Jährige dem Bericht zufolge ab Ende der Woche in die Reha nach Donaustauf, wo er unter Physiotherapeut Klaus Eder an seiner weiteren Genesung arbeitet. „Dann werde ich am 1. Juli wieder in Leipzig sein und schon mal vorackern“, plant Marcel Halstenberg voraus.

Marcel Halstenberg arbeitet auch im Urlaub an seiner Genesung. (Foto: Instagram-Screenshot)

Marcel Halstenberg arbeitet auch im Urlaub an seiner Genesung. (Foto: Instagram-Screenshot)

RB Leipzig zum Trainingsstart mit Marcel Halstenberg?

Am 05.07.2018 beginnen bei RB Leipzig die Leistungstests in Vorbereitung auf die kommende Saison. Am 09.07.2018 ist Trainingsstart. Bis dahin will Halstenberg zumindest läuferisch wieder alles mitmachen können. „Wie es dann auch schon fußballerisch aussieht, da muss man die kommenden Wochen abwarten“, hält er bezüglich einer kompletten Rückkehr ins Mannschaftstraining den Ball flach.

Das könnte auch die Chance für den Neuzugang Marcelo Saracchi sein, der sich in Abwesenheit von Halstenberg auf der linken Seite präsentieren und einen kleinen Vorsprung erarbeiten könnte. Dass Halstenberg bis zum Start der Europa-League-Qualifikation am 26.07.2018 voll einsetzbar ist, ist derzeit praktisch ausgeschlossen.

Halstenberg empfindet fehlenden Druck als positiv

Im Januar hatte sich Marcel Halstenberg im Training bei RB Leipzig das Kreuzband gerissen. Damit war auch der Traum von der WM in Russland ausgeträumt. „Ein richtiger Schlag ins Gesicht“ war die Diagnose damals gewesen. Das WM-Aus sei „traurig und enttäuschend“ gewesen, weil es eine realistische Chance gab, in Russland dabei zu sein.

An der Verletzung positive Seiten zu sehen, ist entsprechend schwer. Wenn es dann doch etwas gibt, dann sei es der fehlende Druck, der ein „positiver Aspekt“ ist, so Halstenberg im Kicker. „Es ist auch mal gut zu erleben, sich nicht ständig selbst Druck zu machen, wie es mit der eigenen Leistung am Wochenende aussieht.“