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RB Leipzig erhält Inklusionspreis

Auszeichnung für RB Leipzig. Vom Kommunalen Sozialverband Sachsen ist man mit dem Inklusionspreis ausgezeichnet worden, wie die LVZ (Print) berichtet. Damit würdigt man die Bemühungen des Vereins, Menschen unabhängig von ihren körperlichen Voraussetzungen die Teilhabe am Erlebnis Fußball zu ermöglichen.

Als „beispielgebend“ bezeichnete Laudator Martin Schulz, seines Zeichens Triathlet und Goldmedaillengewinner bei den Paralympics in Rio 2016, dem Bericht zufolge die Arbeit bei RB Leipzig. Vor allem der barrierefreie Zugang zum Stadion bei Bedarf, der Einsatz einer Gebärdendolmetscherin und ein Spielheft in Brailleschrift für Sehbehinderte wurden hervorgehoben.

Ulrich Wolter und Axel Ackermann nehmen den Preis für RB Leipzig entgegen

Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Ulrich Wolter, der in der RB Leipzig GmbH Spielbetrieb und Stadioninfrastruktur organisiert und von Axel Ackermann, der sich als Fanbetreuer zentral um Inklusionsthemen kümmert.

Angekündigt wurde von Wolter im Rahmen der Veranstaltung auch, dass man künftig die Blindenreportage noch weiter ausbauen werde. Bisher stehen 25 Plätze dafür zur Verfügung. Nach dem Ausbau der Red Bull Arena soll der Empfang der Reportage an jedem Platz im Stadion möglich sein. Damit werde man dann auch im bundesweiten Vergleich zu den Topklubs gehören, meint Ackermann, der im Jahr 2014 die Blindenreportage selbst ins Leben rief.