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Eintracht Frankfurt büßt unter anderem für Montagsspielproteste

Eintracht Frankfurt ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gleich wegen sieben Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Fans zu einer Geldstrafe verurteilt wurden. Wie der DFB mitteilte, muss Frankfurt 86 000 Euro zahlen.

Montagsspielprotest als Teil der Geldstrafe für Eintracht Frankfurt

So wurde der mehrfache Einsatz von Rauchbomben und Pyrotechnik ebenso geahndet wie eine Schlägerei mit Schalker Anhängern und eine durch zahlreiche Zuschauer verursachte Spielverzögerung.

Vor dem Montagsspiel am 20. Februar gegen RB Leipzig waren mehrere hundert Frankfurter Anhänger mit einem Banner in den Innenraum gelangt. Nach der Halbzeitpause waren Tennisbälle und Luftschlangen auf das Feld geworfen worden. Beide Halbzeiten der Partie wurden aufgrund der Vorfälle verspätet angepfiffen.

Eintracht Frankfurt hat dem Urteil zugestimmt. Es ist damit rechtskräftig.

Proteste lösten Fragen beim DFB aus

Nach der Partie hatte DFB-Vizepräsident Rainer Koch um „umfassende Aufklärung der Geschehensabläufe“ rund um das erste Montagsspiel der Saison gebeten. Vor allem ging es um die Frage, inwieweit den Frankfurter Verantwortlichen ein Fehlverhalten nachzuweisen war, weil diese den kontrollierten Platzsturm vor der Partie zuließen. In den Innenräumen der Bundesliga ist die Anwesenheit von Unbeteiligten und Fans allerdings strikt untersagt.

Die Frage der „Reaktion durch die DFB-Rechtsorgane“ habe aber keine „erstrangige Bedeutung“, da die Vorfälle beim Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig nicht zu „Gewalthandlungen oder Verletzungen“ geführt habe und auch das Spiel nicht „massiv“ beeinträchtigt wurde, so Koch damals weiter. Fast vier Monate später wurde Frankfurt nun im Rahmen einer Sammelstrafe auch für die Vorfälle beim Spiel gegen RB Leipzig verurteilt.

(DPA | RBlive)


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