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Hopp: Kein Groll wegen Nagelsmann-Wechsel zu RB Leipzig

Es war einmal: Hopp und Rangnick nach dem Aufstieg in die 1. Liga. Quelle; Imago.

Es war einmal: Dietmar Hopp und Ralf Rangnick nach dem Aufstieg in die 1. Liga. Quelle; Imago.

Mit dem Coup von Ralf Rangnick, Julian Nagelsmann 2019 zu RB Leipzig zu lotsen, machte er ausgerechnet Dietmar Hopp seinen Vorzeigetrainer abspenstig. Der äußerte sich nun zum Deal.

Nagelsmanns Verhalten „absolut fair und integer“

1899-Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp bedauert den Verlust von Trainer Julian Nagelsmann, aber der vorzeitig angekündigte Wechsel zu RB Leipzig im Sommer 2019 ist aus seiner Sicht völlig sauber und fair abgelaufen. „Julian hat sich absolut korrekt und integer verhalten“, erklärte der TSG-Mehrheitsgesellschafter am Montag auf der 1899-Internetseite. „Er hatte die vereinbarte Möglichkeit aus seinem Vertrag auszusteigen, die hat er genutzt.“

Hopp über Rangnick: „Kenne keine Missgunst“

Natürlich habe er die Hoffnung gehabt, Nagelsmann langfristig halten zu können. Letztlich respektiere er aber dessen Entscheidung. Beide Parteien hätten von dieser Option und von diesem wahrscheinlichen Szenario gewusst, er habe darüber immer wieder offen gesprochen. Dass der Weg ausgerechnet zum Club des früheren Trainers Ralf Rangnick führt, mit dem Hopp immer wieder in kontroverse Diskussionen gerät, störe ihn nicht. „Ich hege da weder Groll noch kenne ich Missgunst“, sagte Hopp.

TSG-Boss überzeugt von Professionalität

Sorgen, dass Nagelsmann sich nicht mehr mit dem Verein oder die Spieler mit ihrem Coach identifizieren könnten, hat Hopp nicht. „Wir reden von Profifußball auf höchstem Niveau. Wer glaubt, Julian könnte auch nur eine Sekunde seine Ziele aus den Augen verlieren, der kennt ihn schlecht“, erklärte Hopp.

(dpa)