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Ralf Rangnick muss auch dieses Jahr bei RB Leipzig mit einem guten, aber eben auch begrenzten Transferbudget leben. (Foto: Imago)

Ralf Rangnick muss auch dieses Jahr bei RB Leipzig mit einem guten, aber eben auch begrenzten Transferbudget leben. (Foto: Imago)

RB Leipzig in der Transferperiode: Insgesamt 60 Millionen Euro Budget?

Bisher hat RB Leipzig erst drei Spieler für die kommende Spielzeit verpflichtet. Dafür hat man allerdings bereits rund 40 Millionen Euro ausgegeben.

Bleiben Ralf Rangnick noch 20 Millionen Euro?

Verschiedenen Berichten der letzten Wochen zufolge hatte das Transferbudget für die Sommerperiode insgesamt nur 40 Millionen Euro betragen. Dem widerspricht nun die Mitteldeutsche Zeitung und berichtet, dass Ralf Rangnick noch weitere 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen, wenn er denn Spieler wie Bernardo und Massimo Bruno verkaufen kann.

Gesucht werden bei RB Leipzig mindestens noch ein zentraler Mittelfeldspieler als Keita-Ersatz und ein Spieler für die offensive Zehner-Position. Während die Suche nach einem Sechser noch ein paar Wochen dauern könne, wie die MZ schreibt, ist RB für den Offensivbereich weiter an Ademola Lookman interessiert. Dessen Zukunft in Everton soll derzeit in Gesprächen mit dem Premier-League-Klub besprochen werden.

Gehaltsobergrenze von RB Leipzig verschiebt sich weiter nach oben

Neben den beiden Spielern stand zuletzt hartnäckigen Gerüchten zufolge auch noch der 17-jährige Umaro Embalo auf der Leipziger Wunschliste. Allein für das portugiesische Talent würden allerdings 20 Millionen Euro Ablöse fällig werden. Damit wäre das noch freie Budget schon wieder verplant, wenn man denn keine Vereinbarungen trifft, dass Teile der Ablöse erst später bezahlt werden müssen.

Mit dem Setzen auf junge Spieler ist laut Mitteldeutscher Zeitung auch ein vergleichsweise überschaubares Gehaltsbudget verbunden. Maximal fünf Millionen Euro verdienen RB-Spieler inzwischen, nachdem die Gehaltsobergrenze intern nach dem Bundesligaaufstieg immer wieder nach oben verschoben wurde. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga hatte die Grenze noch bei drei Millionen Euro gelegen. Seitdem hat RB Leipzig aber seine Einnahmenseite deutlich erhöhen und somit auch die Gehaltsobergrenze anpassen können.

Gehaltskosten auf Niveau des obersten Drittels der Bundesliga

Mit 65 Millionen Euro Gesamtgehaltskosten für den Profikader bewegt man sich inzwischen auf dem Niveau des Topdrittels der Bundesliga. Allerdings liegt man mit der Summe auch weiter deutlich hinter Bayern München und Borussia Dortmund.

Zum Vergleich: Die FC Bayern München AG hat in ihrer Bilanz für die Saison 2016/2017 Personalaufwendungen für die gesamte AG (also nicht nur die Profispieler) in Höhe von 276 Millionen Euro verbucht. Bei der Die Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien lagen die Kosten im selben Zeitraum bei 166 Millionen Euro. RB Leipzig hatte für das Jahr 2016 für die gesamte GmbH Personalausgaben von knapp 60 Millionen Euro ausgewiesen.