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Diego Demme nach 4:0 gegen Häcken: „Es darf keine Hoffnung aufkommen.“

Gehts noch? RB Leipzigs Diego Demme. Foto: Imago

Erstes Pflichtspiel der Saison, erste Partie unter Übergangstrainer Ralf Rangnick, und das Ganze in der Europa-League-Quali gegen BK Häcken 4:0 gewonnen – besser konnte der Sommer-Einstand von RB Leipzig nicht verlaufen. Diego Demme sagte später trotzdem verhalten: „Das war für unser erstes Spiel im Wettkampfmodus ganz ordentlich.“

Der Mittelfeldspieler von RB Leipzig, der die ersten 20 Minuten der Partie ungewohnt im offensiven Mittelfeld agierte, nach einer Formationskorrektur aber wieder auf die Sechs zurückkehrte, war nach Schlußpfiff sichtlich k.o. Das Gesicht war gerötet, Schweiß rann ihm von der Schläfe, trotzdem wirkte er erleichtert. Die Partie gegen die Schweden war nämlich alles andere als ein Selbstläufer gewesen. Bis zu den Toren von Bruma (35.), Matheus Cunha (38.), Kevin Kampl (50.) und Jean-Kévin Augustin (84.) war das Spiel schweißtreibend gewesen und weit von souverän entfernt.

Trockene Kehle nach den ersten Sprints

Demme sagte: „Die ersten 20 Minuten waren sehr intensiv. Als wir dann den Ball mal haben laufen lassen und nicht sofort in die Tiefe gespielt haben, obwohl wir das ja wollen, ab dann haben wir uns gute Chancen erspielt.“ Vor allem der Gegner, der seit April im Meisterschaftsmodus spielt, und die große Hitze machten den RB-Profis zu schaffen. „Beim Aufwärmen waren die Temperaturen noch okay, aber nach den ersten Sprints im Spiel war die Kehle ganz trocken“, so Demme. Sollte aber kein Wehklagen sein. „Da muss man durch, so entwickelst du die meiste Kondition.“

In einer Woche geht es mit einem 4:0 im Gepäck nach Göteborg zum Rückspiel. Eine Butterfahrt über die Ostsee soll es aber nicht werden. „Wir müssen sofort Vollgas geben“, sagte der 26-Jährige. „Damit überhaupt erst keine Hoffnung bei den Schweden aufkommt.“