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Interesse an Leon Goretzka: RB Leipzig scheiterte bereits am Berater

Leon Goretzka und Thilo Kehrer spielen beide nicht mehr beim FC Schalke. Ralf Rangnick hätte wohl beide bei RB Leipzig mit Kusshand genommen. Foto: imago

Leon Goretzka und Thilo Kehrer spielen beide nicht mehr beim FC Schalke. Ralf Rangnick hätte wohl beide bei RB Leipzig mit Kusshand genommen. Foto: imago

Bei RB Leipzig startet man langsam richtig in die Saison. Nach dem Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation in Craivoa warten der DFB-Pokal, eventuelle Europa-League-Playoffs und dann der Bundesligastart. Traditionell trifft sich der Verein vor dem scharfen Saisonstart mit seinen Anhängern zu sogenannten Kickoff-Veranstaltungen. Dabei war auch Leon Goretzka ein Thema.

Am Montag- und Dienstagabend wurden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen VIPs und Mitglieder der Offiziellen Fanclubs in die Red Bull Arena eingeladen. Zu Gast waren bei den von Tim Thoelke moderierten Veranstaltungen unter anderem Sportdirektor Ralf Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Aber auch Marcel Halstenberg als Profispieler (Comeback für Mitte September geplant) und E-Sportler Cihan Yasarlar gaben sich auf der Bühne für Interviews die Ehre.


Ralf Rangnick scheitert bereits an Berater von Leon Goretzka

Im Rahmen der Veranstaltungen bekannte Ralf Rangnick, dass man auch Interesse an den Schalke-Spielern Leon Goretzka und Thilo Kehrer gehabt und keine Chance gehabt habe. Bei Goretzka sei man über Telefonate mit dem Berater Jörg Neubauer gar nicht hinaus gekommen.

Der habe relativ schnell klargemacht, dass an Leon Goretzka ganz andere Vereine mit einer ganz anderen finanziellen Stärke dran sind und entsprechend Gespräche mit RB Leipzig keinen Sinn ergeben würden. Entsprechend kam es auch nie zu konkreten Kontakten zwischen Leipzig und der Goretzka-Seite. Der deutsche Nationalspieler wechselte im Sommer ablösefrei zu Bayern München.

Budget schränkt Spielerauswahl für RB Leipzig ein

Auch bei Thilo Kehrer blieb man erfolglos. Für angeblich knapp 40 Millionen Euro wechselte er zu Paris Saint-Germain. Eine Summe, die außerhalb jeglicher Möglichkeiten für RB liegt. Zuletzt hatte Ralf Rangnick schon einen 30-Millionen-Transfer für Leipzig ausgeschlossen. Im Rahmen der Kickoff-Veranstaltungen fügte er hinzu, dass er statt französischer Defensivspieler auch gern einen deutschsprachigen Akteur verpflichten würde, es aber nicht möglich wäre, entsprechende Spieler zu finden, die gleichzeitig die Qualität für das obere Bundesligadrittel hätten, im Alterssuchraster lägen und bezahlbar wären.

Neben solchen Anekdoten informierte RB Leipzig auf den Veranstaltungen unter anderem über den geplanten Stadionumbau, der im November starten soll. Auch ein Rückblick auf die vergangene Saison und ein Ausblick auf die kommende Spielzeit waren Thema. Zudem wurde die Möglichkeit einer Verlängerung mit Keeper und Publikumsliebling Fabio Coltorti um ein Jahr angedeutet.