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Bernardo macht Premier-League-Anpassung zu schaffen

Bernardo beackert jetzt für Brighton & Hove die defensiven Außenbahnen, hat aber noch Anpassungsprobleme. (Foto: Imago)

Bernardo beackert jetzt für Brighton & Hove die defensiven Außenbahnen, hat aber noch Anpassungsprobleme. (Foto: Imago)

Im Sommer wechselte Außenverteidiger Bernardo von RB Leipzig zu Brighton & Hove Albion. Immerhin rund zehn Millionen Euro spülte der Transfer in die RB-Kassen.

Bernardo sammelt erste Erfahrungen in der Premier League

Am ersten Spieltag in der Premier League kam Bernardo als einziger Neuzugang des Klubs gleich über 90 Minuten zum Einsatz. Bei der 0:2-Niederlage beim FC Watford startete Bernardo als Linksverteidiger und wechselte nach einer halben Stunde wegen der Verletzung von Bruno auf die Rechtsverteidigerposition. Als linker Innenverteidiger, Bernardos erklärte Wunschposition, ist er in Brighton offenbar auch nicht eingeplant.

Nach seinem Debüt zeigte sich Bernardo überrascht von den Differenzen zwischen der Bundesliga und der Premier League. „Ich muss mich immer noch anpassen und verstehen lernen, wie der englische Fußball funktioniert“, erklärte der Brasilianer nach der Partie. „Es ist sehr schwierig. Viele lange Bälle, eine Menge Zweikämpfe.“

Bernardo empfindet Umfeld in Brighton als sehr angenehm

Schwierig sei zum Beispiel, dass bei Luftzweikämpfen die Spieler nicht direkt zum Ball gehen, sondern es schon vor dem Luftduell einige Kontakte zwischen den Gegenspielern gibt. „Damit muss ich lernen umzugehen. Ich werde das erste Match analysieren und dann besser auf den Rest der Saison vorbereitet sein.“ Auch bezüglich der Schiedsrichterentscheidungen müsse er lernen, was gepfiffen wird und was nicht.

Grundsätzlich fühlt sich Bernardo aber bei seinem neuen Verein sehr wohl. „Die Menschen hier sind viel freundlicher als in Brasilien. Die Art, wie sie auf dich zugehen, ist immer respektvoll. Keine Ahnung, ob es die Sonne, der Strand oder was auch immer ist, aber die Menschen hier sind sehr angenehm.“