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Jobaussichten: Jesse Marsch wird auch Nagelsmann assistieren

Trainer Ralf Rangnick (re.) und Co-Trainer Jesse Marsch. Foto: imago

Trainer Ralf Rangnick (re.) und Co-Trainer Jesse Marsch. Foto: imago

Jesse Marsch, Co-Trainer bei RB Leipzig und bis vor sechs Wochen Chefcoach bei Red Bull New York, hat in einem Interview mit „Fox Sports“ erklärt, er werde auch Julian Nagelsmann assistieren. Dieser Aspekt war bislang ungeklärt.

Wie der 44 Jahre alte US-Amerikaner dem Sender verriet, werde er im kommenden Jahr auch unter dem dann neuen Trainer Julian Nagelsmann arbeiten. Bis dato hatte es von Vereinschef Oliver Mintzlaff nur geheißen, dass man Marschs Perspektiven für die kommende Saison gerade auslote.

Nagelsmann ist der weltbeste Jung-Trainer

Dass er Trainer Ralf Rangnick assistiert, obwohl er selbst Cheftrainer einer erstklassigen Pfrofimannschaft war, ist ungewöhnlich. Für ihn sei dies aber der Sprung nach Europa gewesen, auf den er gewartet habe, so Marsch in dem Interview. Ziel sei es gerade, zu lernen, und dies könne er am besten in der 2. Reihe. Fox Sports sagte er: „Ralf und im kommenden Jahr Julian Nagelsmann zu assistieren, dem aktuell vielleicht weltweit besten Jung-Trainer, gibt mir die Möglichkeit zu wachsen und zu lernen. Es hilft mir, mich auf mein bestmögliches Level zu entwickeln, um eine möglichst lange Karriere in Europa zu haben.“

Marsch ist seit sechs Wochen in Leipzig. Den Job des Assistenten teilt er sich mit Robert Klauß. Marsch gefällts. „Ich bin gern hier. Die Mannschaft, der Trainerstab sind großartig, Sonntag kommt meine Familie, ich bin schon ganz ungeduldig, meine Kinder hier in die Schule zu geben.“ Klingt tatsächlich eher nach Verbleib als Intermezzo.