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Favre: „RB Leipzig war 25 Minuten besser als wir“

Lucien Favre war nicht hunderprozentig mit seinem Team zufrieden. Foto: imago

Lucien Favre war nicht hunderprozentig mit seinem Team zufrieden. Foto: imago

Beim Erstligaauftakt 2018/19 von Borussia Dortmund gegen RB Leipzig stand am Ende ein 1:4, aus Leipziger Sicht ein kurioses Ergebnis. Aber beim Gegner klappte nicht alles so, wie es sich Favre bei seinem Liga-Comeback in Deutschland vorgestellt hatte: „Es gibt viel zu korrigieren“, ließ er trotz Tabellenführung wissen.

BVB dreht frühste Führung von RB Leipzig

Mit dem schnellsten Tor ihrer Bundesliga-Historie führten die Leipziger durch Jean-Kévin Augustin nach 31 Sekunden. Und sie hatten die Möglichkeiten, das Ganze für den BVB noch schwieriger zu machen. Aber weil Mahmoud Dahoud urplötzlich sein erstes Tor für den BVB und gleichzeitig seinen ersten Kopfballtreffer in der Liga erzielte (21.), war wieder alles offen. Danach kippte die Begegnung: Ein Kopfballeigentor von Marcel Sabitzer (40.), leitete die Niederlage ein.

Favre: „RB Leipzig war 25 Minuten besser als wir“

„Sie waren 25 Minuten besser und schneller als wir“, so Favre über den Start. Das traf zu, weil die Sachsen in ihrem siebten Pflichtspiel der neuen Saison nachlegen wollten und den BVB mit hohem Pressing stark bedrängten. Wäre da nicht Roman Bürki im Tor gewesen, hätte es auch 0:2 stehen können. „Wir haben dann eine gute Reaktion gezeigt“, kommentierte Favre die weiteren Treffer in den ersten 45 Minuten.

RB Leipzig „auch nachher gefährlich“, aber ohne Treffer

Mit 3:1 waren die Mannschaften in die Kabine gegangen. Aber das Spiel war noch längst nicht für den BVB entschieden. „Machst du das 4:1, ist alles fertig – aber es war noch nicht fertig“, bemerkte Favre zur späten Entscheidung, der aber Top-Chancen der Rangnick-Auswahl vorausgegangen waren. „Sie waren auch nachher gefährlich – weil wir nicht gut verteidigt haben“, meinte Favre zum Gegner aus Sachsen. Nur weitere Treffer fehlten den Leipzigern. So musste Ralf Rangnick am Ende ein weiteres Mal die Chancenverwertung bemängeln.

(dpa|RBlive)