Seite neu laden

Nach Elfmeter-Patzer seines Sohnes: Luhansk-Trainer tritt zurück

Rücktritt nach neun Jahren: Juri Vernidub tritt nach dem Spiel zurück (Foto: imago).

Rücktritt nach neun Jahren: Luhansk-Trainer Juri Vernidub tritt nach dem Spiel zurück (Foto: imago).

Sorja Luhansks Trainer Juri Vernidub hat Konsequenzen gezogen: Nach dem Europa-League-Aus seines Klubs in letzter Minute gegen RB Leipzig warf der Chefcoach der Ukrainer das Handtuch.

Der Siegtreffer von Emil Forsberg zum 3:2 für RB Leipzig im entscheidenden Match um die Europa-League-Qualifikation gegen Sorja Luhansk war erst wenige Minuten her, da entschloss sich Juri Vernidub zu einem weitreichenden Schritt.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte der Trainer seinen sofortigen Rücktritt – nach neun Jahren bei Sorja. Vernidub erklärte, er habe sich vor dem Spiel dazu entschlossen, im Falle des Ausscheidens seinen Posten zu räumen.

Juri Vernidub: „Das Team braucht einen neuen Trainer”

„Ich bedanke mich beim Verein, bei meinen Spielern, ich werde nach meiner Rückkehr in Kiew das Gespräch mit unseren Verantwortlichen suchen. Ich denke das Team braucht einen neuen Trainer, ich habe meine Ziele nicht erreicht”, sagte Vernidub.

Bis zur 90. Minute und dem von Vernidubs Sohn Vitalij verursachten Foulelfmeter, den Forsberg verwandelte, wäre Luhansk weiter gewesen.

Rangnick: „Kann das nicht verstehen”

RB-Trainer Ralf Rangnick bedauerte den Entschluss des Kollegen. „Das finde ich jetzt aber schade, es tut mir leid für meinen Kollegen”, sagte Leipzigs Chefcoach. „Ich kann das auch gar nicht so ganz verstehen. Luhansk hat das richtig gut gespielt. Wir wussten schon nach der Auslosung, dass das vielleicht der schwerere Gegner sein wird als Braga.”