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Marcel Halstenberg: Comeback geglückt, Startelf in Frankfurt?

Marcel Halstenberg in seinem Element gegen den FC Salzburg. Foto: imago

Marcel Halstenberg in seinem Element gegen den FC Salzburg. Foto: imago

Für Marcel Halstenberg ging am Donnerstag bei der deftigen Niederlage gegen den FC Salzburg eine lange Leidenszeit zuende. Ralf Rangnick freute sich über das gelungene Comeback das Nationalspielers.

Comeback nach acht Monaten

Nach seinem Kreuzbandriss im Januar durfte er endlich wieder in einem Pflichtspiel für RB Leipzig spielen. Dabei hätte es sicher schönere Situationen für seine Rückkehr auf den Platz gegeben. Beim Stand von 0:2 und einer verunsicherten Mannschaft kam Halstenberg als einer von drei Routiniers, die die indisponierten Nordi Mukiele, Bruma und Jean-Kevin Augustin ersetzten.

Ralf Rangnick vertraute Nordi Mukiele auf Links

Keine leichte Aufgabe, die er aber ordentlich meisterte. Das sah auch sein Trainer. „Ich finde, dass er es gut gemacht hat, überraschend gut. Logischerweise war er nach acht Monaten Pause nicht so frisch, wie ohne“, kommentierte Rangnick den Zustand des Linksverteidigers. Der hatte zuvor nur im Testspiel gegen Zagłębie Lubin Minuten gesammelt, war aber gegen Salzburg eine Option für die erste Elf. „Wir haben uns anderes entschieden, weil ich den Spielern zugetraut habe, eine gute Rolle zu spielen“, so sein Trainer angesäuert über das Ergebnis.

Marcel Halstenberg dürfte gegen Frankfurt beginnen

Ob Halstenberg dafür in Frankfurt beginnen kann, weil das Experiment mit Mukiele schief ging? „Ich habe ihn heute nur kurz gesehen und noch keine Wert oder einen Eindruck, wie er sich fühlt“, sagte Rangnick zur Fitness. Der Aufstellung kann er sich aber ohnehin erst ab Samstag widmen. Wenn Rangnick aber ein Zeichen setzen will, um die Verfehlungen vom Donnerstag zu sanktionieren, wird er um Halstenberg kaum herumkommen.