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Ralf Rangnick wünscht sich Fußball-EM in Leipzig

Die Red Bull Arena zu Leipzig als Gastgeber der EM 2024? Foto: Imago.

Die Red Bull Arena zu Leipzig als Gastgeber der EM 2024? Foto: Imago.

Ralf Rangnick würde sich über einen Zuschlag für die deutsche EM-Bewerbung freuen. Dann würde auch Leipzig ein Spielort werden. Die UEFA entscheidet am morgigen Donnerstag. Einziger Konkurrent für Deutschland ist die Türkei. Allgemein rechnet man mit einem Zuschlag für die deutsche Bewerbung.

Ralf Rangnick lobt wundervolles Leipzig und das Fußball-Publikum der Stadt

RB-Sportdirektor Ralf Rangnick lobte vor der Entscheidung seine neue Heimat. „Leipzig wäre ein absoluter Gewinn“ für eine EM in Deutschland, sagte der gebürtige Schwabe am Dienstag. Ein Zuschlag wäre für den deutschen Fußball, Leipzig und den gesamten sächsischen Fußball „eine großartige Geschichte“.

„Leipzig ist eine wundervolle, liebenswerte Stadt mit sehr hoher Lebensqualität“, schwärmt Rangnick. „Wir haben hier ein phantastisches Publikum. Von unseren Fans haben wir bisher nur vorbildhaftes Verhalten erlebt“, verweist er zudem auf Punkte, die Leipzig von anderen Städten unterscheiden würde.

Sachsens Fußballchef hofft auf positive Auswirkungen auf regionale Vereine

Sachsens Verbandschef Hermann Winkler erhofft sich von einem möglichen deutschen Zuschlag für die EM 2024 auch einen Schub für den regionalen Fußball mit dem Standort Leipzig. „Das kann noch mal eine Initialzündung geben für unsere Vereine. Die jungen Leute wüssten dann: Hier findet 2024 etwas statt“, sagte Winkler der Deutschen Presse-Agentur.

Der 55-Jährige geht davon aus, dass sich die deutsche Bewerbung gegen Konkurrent Türkei bei der Wahl durch die UEFA an diesem Donnerstag durchsetzen wird: „Es wird spannend und es wird knapp. Ich denke aber, dass wir die Nase vorn haben.“

Burkhard Jung träumt von neuem Sommermärchen

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung würde sich ein zweites Sommermärchen wünschen. 2006 gehörte die Stadt mit dem umgebauten ehemaligen Zentralstadion zu den Spielorten der Weltmeisterschaft. „2006 war es beeindruckend zu sehen, wie ein ganzes Land friedlich und begeistert ein Sportereignis feierte und damit der ganzen Welt das Gesicht eines anderen Deutschlands präsentierte“, sagte Jung.

Leipzig setzte sich bei der internen EM-Vorauswahl als eine von zehn Städten durch, gespielt würde in der Red Bull Arena von RB Leipzig, die bis zur EM noch auf über 50.000 Plätze ausgebaut werden soll. Die sächsische Landeshauptstadt Dresden war mit dem Stadion des Zweitligisten SG Dynamo Dresden wegen der zu geringen Kapazität gescheitert. „Ich erlebe auch in anderen Regionen Sachsens Zustimmung für den Spielort Leipzig“, bekräftigte Winkler trotzdem.

(DPA | RBlive)