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2:0, 3:1, 6:0: Marcel Halstenbergs erfolgreiches Comeback bei RB Leipzig

Der Linksverteidiger hatte sein Comeback erst noch zwei Mal verschieben müssen. Dann war er genau zum richtigen Moment zurück. Im Interview mit der Leipziger Volkszeitung spricht er über seine Rückkehr auf den Platz.

Akku leer nach Testspiel-Comeback: „Habe zehn Stunden geschlafen.“

„Das große Feld, 22 Mann, die Rennerei, da muss man sich erst mal wieder orientieren, Gefühl für Ball, Raum und Zeit entwickeln. Das war extrem anstrengend,“ so Halstenberg über seinen ersten Einsatz im Testspiel gegen Zaglebie Lubin. Dort hatte er nur eine halbe Stunde bekommen, mehr war aber auch nicht drin im Akku. „Das war extrem anstrengend, vor allem für den Kopf. Ich bin abends um 20 Uhr ins Bett gegangen und habe zehn Stunden geschlafen.“ Der Ernstfall trat dann gegen Salzburg ein, ausgerechnet beim Stand von 0:2 kam er zur Halbzeit. „Wir lagen 0:2 hinten, wollten das Ding drehen.“ Trotz zweier Tore hat das nicht geklappt, RB verlor kurz vor Abpfiff mit 2:3. „Aber es waren wichtige 45 Minuten für mich, die mir gezeigt haben, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

Riesen-Comeback gegen VfB Stuttgart

Zum ersten Mal in der Startelf stand Halstenberg dann gegen den VfB Stuttgart und meldete sich beeindruckend zurück, bereitete gleich ein Tor vor. Auch Dank seiner Erfahrung in den Abläufen bei RB, denn für Halstenberg beginnt gerade die vierte Saison mit RB Leipzig. „Momentan arbeitet jeder für den anderen. Und das muss bei unserer Art zu spielen auch so sein. Und so bleiben. Ohne Arbeit gegen den Ball geht es nicht, das ist die Basis für alles“, sagt er. Newcomer Marcelo Saracchi hatte sich zuvor sehr gut eingefügt und dem Spiel eine andere Note verliehen. Ob sich Halstenberg auch eine andere Position als seine gelernte vorstellen kann? „Denkbar wären sicherlich auch andere Konstellationen, aber das bleibt erstmal unter uns“, so hatte er es mit Ralf Rangnick  – und Saracchi – besprochen.

FC Augsburg wartet nach der Länderspielpause

Aktuell hat er bei RB Leipzig viel Ruhe, denn die meisten Mitspieler sind ausgeflogen. Er selbst denkt noch gar nicht an eine Rückkehr in die DFB-Auswahl. Danach wartet der FC Augsburg. Im letzten Jahr hatte sich Ralph Hasenhüttl dort mit Rotation auf neun Positionen verzockt. „Grauenvoll, katastrophal“, denkt Halstenberg zurück an die Partie. „Augsburg ist schwer zu bespielen. Aber das sind wir aktuell auch.“