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„Willkommen daheim”: Salzburgs Spitze gegen Leipzig

Machtdemonstration im Hinspiel: Munas Dabbur (Mitte) und seine Mitspieler feiern den 3:2-Erfolg in Leipzig (Foto: imago).

Machtdemonstration im Hinspiel: Munas Dabbur (Mitte) und seine Mitspieler feiern den 3:2-Erfolg in Leipzig (Foto: imago).

Red Bull Salzburg erwartet im Europa-League-Rückspiel gegen RB Leipzig ein volles Stadion. Den Vorverkaufsstart kündigten die Salzburger durchaus ironisch mit einer kleinen Spitze gegen RBL an.

„Willkommen daheim! Wo alles begann!”, texteten die Salzburger Marketing-Strategen auf der Internetseite der Salzburger und in den sozialen Netzwerken. Jeweils mit einem Ausrufezeichen versehen, damit auch jeder die Anspielung versteht.

Und auch aus dem ständigen Scheitern in der Champions-League-Qualifikation haben die Österreicher längst das Positive herausgefiltert: die ständige Teilnahme an der einst ungeliebten, inzwischen aber geschätzten Europa League. #UnserBewerb lautet der passende Hashtag dazu.

Marco Rose: „Sind ein extrem stolzer Verein”

Die forsche Kampagne passt zum neuen Selbstbewusstsein in Salzburg, wo sie sich vom Status als Ausbildungsklub für Leipzig emanzipieren und nun etwa durch den neuen Slogan mit einem Augenzwinkern als den wahren, ursprünglichen Red-Bull-Klub präsentieren. Salzburg als Wiege des Leipziger Fußballs. Vor dem Hinspiel, das für Leipzig mit einer blamablen 2:3-Niederlage endete, hatte Salzburgs Trainer Marco Rose gesagt: „Wir sind ein extrem stolzer und ambitionierter Verein, der große Ziele hat.”

Den Fans gefällts. Bereits 16.000 Tickets hat der FC Salzburg, wie der Klub in der Euro League heißen muss, bereits vor dem Einzelverkaufsstart als Dreier-Tickets für alle EL-Heimspiele in der Gruppe abgesetzt. Gegen Bruderklub Leipzig, auf den viele aktive Fans aus Österreich nicht besonders gut zu sprechen sind (siehe Video vom Fanmarsch der Salzburger vor dem Hinspiel), soll das Stadion mit knapp 30.000 Zuschauern voll werden.