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Gulacsi kritisiert unsauberes Offensivspiel: „Teilweise unsere eigene Schuld”

Verlangt mehr Präzision beim Passspiel: Peter Gulacsi (Foto: imago).

Verlangt mehr Präzision beim Passspiel: Peter Gulacsi (Foto: imago).

Mit der Defensivleistung beim 0:0 gegen Schalke kann RB Leipzig zufrieden sein. Doch die Spieler analysierten auch selbstkritisch, warum sie zum zweiten Mal nacheinander in der Bundesliga kein Tor erzielt haben.

Willi Orban: 0:0 stellt RB Leipzig „nicht zufrieden”

„Klar hätten wir gern gewonnen, deswegen sind wir nicht zu 100 Prozent happy heute”, sagte Kapitän Willi Orban und analysierte, dass zum einen der defensiv starke Gegner RB-Tore verhinderte und zum anderen auch mangelnde eigene Präzision Ursache für die Nullnummer gewesen sei. „Die letzte Konsequenz im letzten Drittel hat gefehlt. Schalke hat unser Spiel immer wieder zerstört, zweite Bälle erobert – ähnlich wie in Augsburg. So war es schwer, uns vorn durchzusetzen und mehr klare Chancen herauszuspielen – das war offensichtlich.”

Zwei Bundesligaspiele nacheinander ohne eigenen Torerfolg zu beenden, „stellt uns nicht zufrieden”, betonte Orban.

Starkes Spiel gegen Schalke: Willi Orban (Foto: imago).

Starkes Spiel gegen Schalke: Willi Orban (Foto: imago).

Gulacsi: „Bälle ohne Druck nicht sauber gespielt”

Keeper Peter Gulacsi kritisierte: „Unser Spielfluss war nicht so, wie wir das wollten. Deswegen konnten wir nicht so viele klare Torchancen herausspielen. Die Genauigkeit fehlte.” Das habe zum einen am aggressiven Abwehrspiel von Schalke gelegen, das ähnlich wie die Augsburger agierte. „Teilweise war es auch unsere Schuld, dass wir die Bälle ohne Druck nicht sauber gespielt haben. Spielerisch müssen wir uns im letzten Drittel verbessern.”

Yussuf Poulsen: „Emil Forsberg hat Qualitäten, die sonst keiner hat”

Yussuf Poulsen analysierte, dass die Torflaute nicht unbedingt mit der einstündigen Absenz von Kevin Kampl zu tun hatte: „Die Flanken kamen nicht gut genug, der letzte Pass kam nicht gut genug. Das hat uns ein bisschen gefehlt. Das hat nicht so viel damit zu tun, dass zu wenig aus dem Mittelfeld kam.” Angesprochen auf die Vorbereiterqualitäten von Emil Forsberg, ohne die das Team derzeit auskommen muss, sagte der Däne: „Aber klar, Emil hat Qualitäten, die sonst keiner hat – deswegen fehlt er natürlich. Wir haben aber auch Spiele ohne ihn gewonnen.”

So beschwor Orban vor dem Pokalduell gegen Hoffenheim die alte Siegermentalität: „Wir wissen, dass wir immer für Tore gut sind. Dass wir so oft zu Null spielen, hatten wir auch noch nicht. Das ist die Basis für Siege. Diese positive Mentalität nehmen wir mit.” Und: „Wir an uns, unsere Stürmer sind brandgefährlich.” (RBlive/uk)