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Im Berliner Jubel: Ein Leipziger ließ den Kopf hängen

Durfte sich beim 3:0 als einziger nicht als Matchwinner fühlen: Nordi Mukiele (Foto: imago).

Durfte sich beim 3:0 als einziger nicht als Matchwinner fühlen: Nordi Mukiele (Foto: imago).

Der Ausflug nach Berlin geriet für RB Leipzig zur Auswärtsparty mit Tänzchen vor der Fankurve. Nur ein RB-Kicker war trotz des 3:0-Triumphs enttäuscht.

RB-Trainer Ralf Rangnick hatte zur Pause gewechselt und Lukas Klostermann für Nordi Mukiele gebracht. Nicht etwa, weil der Franzose verletzt gewesen wäre. Sondern weil Rangnick nicht zufrieden mit der Leistung des Neuzugangs war.

„Nordi ist der einzige, der gerade den Kopf hängen lässt in der Kabine”, sagte Rangnick und erklärte: „Ich habe mich dazu entschieden, Lukas zu bringen, weil ich das Gefühl hatte, dass wir über die Seite mehr defensive Stabilität brauchen.”

Rangnick kritisiert: „Nordi Mukiele hat zu viel gedribbelt”

Der Grund war, dass Mukiele zu verspielt agierte. „Nordi hat in der ersten Hälfte für meinen Geschmack das ein oder andere Mal zu viel gedribbelt – auch in der eigenen Hälfte”, führte Rangnick aus. „Dass er jetzt ein bisschen enttäuscht ist, liegt in der Natur der Sache. Wenn wieder so ein Spiel kommt, muss er es ein bisschen anders machen”, forderte der Chefcoach.

Zwar waren die Berliner in der ersten Hälfte auch über die rechte Abwehrseite von RB aktiv, doch der Großteil der gefährlichen Szenen wurde über die linke Abwehrseite eingeleitet, wo Marcelo Saracchi und Kevin Kampl den Berlinern recht große Lücken ließen. Doch Rangnick waren eben die zu wenig soliden Aktionen des 21-Jährigen auf der anderen Seite ein Dorn im Auge. (RBlive/uk)