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Französisches Quartett bei RB Leipzig: Jean-Kévin Augustin, Ibrahima Konaté, Dayot Upamecano, Nordi Mukiele (Foto: imago).

Französisches Quartett bei RB Leipzig: Jean-Kévin Augustin, Ibrahima Konaté, Dayot Upamecano, Nordi Mukiele (Foto: imago).

Treffen in Paris: RB Leipzig legt Probleme mit französischem Verband bei

Seitdem Jean-Kevin Augustin in der vorletzten Länderspielpause im September seinem Nationalverband für die Spiele mit der U21 absagte, war Eiszeit zwischen dem französischen Fußballverband (FFF) und RB Leipzig. Jetzt konnte eine Delegation die Wogen glätten. Die Franzosen nehmen nach französischen Medienberichten von ihrer Beschwerde beim Weltverband FIFA Abstand und setzen damit auf Entspannung zwischen beiden Seiten.

Fall Augustin sorgt für Unmut zwischen RB und FFF

Es war nicht das erste Mal, dass Jean-Kevin Augustin mit seinem dortigen Trainer Sylvain Ripoll aneinander geriet. Aber dass er sich „nur“ aufgrund mangelnder Fitness für Training bei RB anstelle der U21-Nationalmannschaft entschied, brachte die Franzosen auf.

Und auch RB Leipzig bekam den Unmut des FFF ab. So vermutete man dort nämlich Kalkül des Vereins, eine Abstellungspflicht zu umgehen. Also reichte der Verband Beschwerde bei der FIFA ein, Augustin musste daraufhin gegen Hannover auf der Tribüne Platz nehmen.

Französischer Verband wegen Augustin eingeschnappt?

Auch die Nicht-Nominierung von Ibrahima Konaté und Nordi Mukiele zu den Nachwuchsmannschaften führte Ralf Rangnick auf den Konflikt zurück. Daher war RB Leipzig an einer besseren Kommunikation zwischen Verein und Verbänden interessiert. Andere Nationalteams freuten sich schließlich über ein ungewöhnliches Angebot zum engen Austausch über einzelne Spieler. Sowohl zur Fitness, als auch zur sportliche Einschätzung.

Missverständnisse sind ausgeräumt

Bei den Franzosen musste RB mehrmals nachhaken, konnte dann am Dienstag ein Gespräch in Paris realisieren. Dort wurden Missverständnisse zur beiderseitigen Zufriedenheit ausgeräumt, wie ein RB-Sprecher mitteilte. Jochen Schneider und Gerard Houllier (Head of Global Sports Red Bull und ehemaliger französischer Nationalspieler) fuhren dazu nach Paris.

(mit dpa)