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Marcel Halstenberg: „Mund abputzen, denn Sonntag geht es gegen Leverkusen“

Kevin Kampl hatte in Glasgow gleich zweimal den Ausgleich für RB Leipzig auf dem Fuß. (Foto: Imago)

Kevin Kampl hatte in Glasgow gleich zweimal den Ausgleich für RB Leipzig auf dem Fuß. (Foto: Imago)

Nach der Niederlage bei Celtic Glasgow stand bei den Spielern von RB Leipzig der Gegentreffer zum 1:2 im Mittelpunkt des Ärgers.

Unkonzentriertheit kostet RB Leipzig einen Punkt

„Wir waren unkonzentriert beim 1:2. Wir verschenken einen Punkt innerhalb von zehn Sekunden“, ärgerte sich Marcel Halstenberg, der früh in der ersten Halbzeit den verletzten Marcelo Saracchi ersetzen musste. „Außen verteidigen wir auf der rechten Seite Eins gegen Zwei. Und auch ich hätte besser zum Stürmer schieben müssen“, nahm sich Halstenberg aus der Fehlerkette vor dem Gegentreffer nicht aus.

Während man bei RB Leipzig mit der zweiten Halbzeit bis auf den Gegentreffer zufrieden war, war man mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden. Erst in der zweiten Halbzeit wurde „mehr versucht Fußball zu spielen“, wie Konrad Laimer formulierte.

RB Leipzig hat keine Zeit für langes Hadern

Viel Zeit, an der Niederlage zu knabbern, haben die Spieler von RB Leipzig nicht. „Wir werden auf der Rückfahrt noch ein bisschen mit dem Spiel hadern. Und dann heißt es Mund abputzen, denn am Sonntag geht es gegen Leverkusen“, warf Marcel Halstenberg schon mal einen Blick voraus auf das wichtige Bundesligaspiel.

Ähnlich sah es Kevin Kampl. „Die Niederlage ist bitter, aber Sonntag geht es gegen Leverkusen, da müssen wir die Köpfe frei haben“, wollte er die Niederlage möglichst schnell wegschieben. „Wir haben ein Spiel verloren, mein Gott“, verwies er auch darauf, dass man zuletzt sehr erfolgreich unterwegs war. „Wir müssen da weitermachen, wo wir zu Hause aufgehört haben.“

Kevin Kampl ärgert sich mehr über das Gegentor als über die eigenen Fehlschüsse

Kampl selbst hatte in Glasgow in der Schlussphase zweimal den erneuten Ausgleich auf dem Fuß. Mit seinem linken Fuß habe er nicht auf die lange Ecke schießen wollen, weil der Ball dann „irgendwo hingegangen“ wäre. „Ich habe versucht, zweimal hoch ins kurze Torwarteck zu schießen. Man sagt ja immer, flach in die lange Ecke oder hoch in die kurze Ecke. Beim ersten Schuss war es Pech, da waren es Zentimeter, dann wäre er an die Unterkante der Latte und ins Tor gegangen.“ Der zweite Schuss ging dann über das Tor.

„Ich hätte den Ball gern reingemacht, aber mehr ärgert uns, nach dem 1:1 direkt das 1:2 zu kassieren“, schloss Kevin Kampl aber auch wieder den Kreis. Denn das Hauptärgernis waren nicht vergebene Chancen oder die schwache erste Hälfte, sondern die Sekunden zwischen 1:1 und 1:2.