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Neue Umsatzrekorde: Red Bull häuft weiter Milliarden an

Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz und Lebensgefährtin Marion Feichnter nach dem Saisonfinale 2017 vor dem Mannschaftsbus von RB Leipzig (Foto: imago).

Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz und Lebensgefährtin Marion Feichnter nach dem Saisonfinale 2017 vor dem Mannschaftsbus von RB Leipzig (Foto: imago).

RB Leipzigs Gründer, Investor und Hauptsponsor Red Bull hat auch 2017 wieder an Gewinnen und Umsätzen zugelegt.

Wie aus der Jahresbilanz für 2017 hervorgeht, über die diverse österreichische Medien berichten, hat die Red Bull GmbH im Vorjahr 3,43 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Das sind 1,3 Prozent mehr als 2016. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 545,1 Millionen Euro (+3,5 Prozent). Die GmbH begründet das vor allem mit dem gestiegenen Dosenabsatz.

Eigenkapitalpolster von Red Bull bei knapp 80 Prozent

Der Gesamtkonzern, zu dem diverse Tochterunternehmen zählen, hatte 2017 laut der Bilanz einen Umsatz von 6,282 Milliarden Euro zu verzeichnen. 2016 waren es 6,029 Milliarden gewesen. Erstaunlich hoch ist weiterhin die Eigenkapitalquote von 79,3 Prozent. Firmengründer Dietrich Mateschitz steht allein für 2017 eine Gewinnausschüttung von 133,5 Millionen Euro zu.

RB Leipzig, das laut der derzeit noch aktuellen Jahresbilanz von 2016 mit rund 83,2 Millionen Euro beim Mutterkonzern Schulden hatte, braucht also wegen weiterer Darlehen und Sponsorengelder nicht bange zu sein. Die neue Jahresbilanz von Rasenballsport für 2017 wird voraussichtlich um die Jahreswende herum veröffentlicht. Red Bull ist mit Anteilen von 99 Prozent an der RB Leipzig GmbH beteiligt.