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Daniel Frahn „verfolgt RB Leipzig nicht mehr so wie am Anfang“

Daniel Frahn feiert 2015 nach dem Spiel gegen Fürth ein letztes Mal mit den Fans. (Foto: Imago)

Daniel Frahn feiert 2015 nach dem Spiel gegen Fürth ein letztes Mal mit den Fans. (Foto: Imago)

Daniel Frahn gehört zu den wichtigsten Gesichtern der Vereinsgeschichte von RB Leipzig. Der Torjäger stieg mit dem Verein von der vierten Liga in die zweite Liga auf. Vor allem in Regionalliga und dritter Liga trug er mit seinen Toren wesentlich zum Erfolg des Vereins bei.

Größten sportlichen Erfolg feierte Daniel Frahn bei RB Leipzig

Den Aufstieg in die zweite Liga sieht Frahn immer noch als seinen größten sportlichen Erfolg, auch wenn er sich dort bei RB Leipzig nicht durchsetzen konnte und in 23 Spielen nur vier Tore erzielte. „Das war die höchste Spielklasse, in der ich gespielt habe“, begründet Daniel Frahn, der inzwischen für den Chemnitzer FC Tore schießt, bei Sachsenkick.TV, warum er den Aufstieg mit RB trotzdem als größten sportlichen Erfolg ansieht.

Dass es danach für ihn über Heidenheim und Chemnitz wieder zurück in die vierte Liga ging und keine große Karriere in den ersten beiden Liga startete, ficht ihn nicht an. „Man muss Glück haben, um ins Profigeschäft hineinzurutschen. Ich mache mir keine Gedanken über das ‚was wäre wenn‘. Ich bin zufrieden, wie alles ist.“

Kontakt zu RB ein wenig verloren gegangen

Der Kontakt zu RB Leipzig ist dem ehemaligen Mannschaftskapitän derweil ein wenig verloren gegangen. „Ich verfolge RB nicht mehr so wie am Anfang, weil nur noch wenige Jungs da spielen, mit denen ich selbst zusammen gespielt habe“, verweist er darauf, dass sich der Kader in den Jahren seit dem Aufstieg in die zweite Liga deutlich verändert hat. „Wenn die Möglichkeit gegeben ist, schaue ich mir die Spiele aber auch an, weil sie einen ganz attraktiven Fußball spielen“, verfolgt er den Ex-Klub aber auch weiterhin.

An den Diskussionen um RB Leipzig will sich Daniel Frahn aber nicht beteiligen, weiß aber auch, dass „die immer bleiben werden“. Er selbst könne „nichts schlechtes sagen. Ich habe fünf Jahre dort gespielt und hatte eine gute Zeit.“

Wie lange er generell noch eine gute Zeit im Fußball hat, ist für Daniel Frahn schwer abzuschätzen. „Ich hoffe, dass ich verletzungsfrei durch die Karriere komme und dann möchte ich noch ein paar Jährchen Fußball spielen. Es macht mir Spaß, mit den Jungs zusammen zu sein und die Atmosphäre im Stadion zu spüren.“ Er habe für drei Jahre in Chemnitz unterschrieben. Dass dann mit 34 Jahren automatisch Schluss ist, heißt das allerdings nicht.

(RBlive)