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Celtic darf sich eventuell über eine etwas einfachere Aufgabe in Norwegen freuen. (Foto: Imago)

Celtic darf sich eventuell über eine etwas einfachere Aufgabe in Norwegen freuen. (Foto: Imago)

Leichteres Spiel für Celtic: Trondheim plant B-Elf für Europa-League-Spiel

Vor dem fünften Spieltag in der Gruppe B der Europa League wird viel über mögliche Absprachen zwischen Red Bull Salzburg und RB Leipzig spekuliert. Alle Beteiligten haben entsprechende Befürchtungen immer ganz weit von sich weg geschoben. Nun scheint dagegen Celtic von einer nicht so konkurrenzfähigen Trondheim-Mannschaft zu profitieren.

Pokalfinale für Trondheim wichtiger als Spiel gegen Celtic

Denn nach dem Gewinn der Meisterschaft Mitte November steht das Team nun vor dem wichtigen Finale im norwegischen Landespokal. Am Sonntag tritt man bereits um 13.15 Uhr gegen Strömsgodset IF an und will dort unbedingt das Double holen.

Entsprechend unwichtig ist das Europa-League-Spiel gegen Celtic am Donnerstag, zumal Trondheim nur noch sehr geringe Chancen hat, in die K.o.-Runde einzuziehen. Dazu müsste man selbst die verbleibenden Spiele gegen Celtic und in Leipzig gewinnen, während Salzburg gegen Leipzig und in Glasgow siegreich bleiben muss.

„Wir müssen das Pokalfinale im Kopf behalten. Es ist möglich, dass wir ein paar Spielern eine Pause geben“, kündigte Trondheim-Coach Rini Coonen laut Daily Mail bereits an. „Es wird sehr schwierig, sowohl gegen Celtic als auch gegen Strömsgodset mit starken Mannschaften anzutreten. Ich wünschte, das wäre möglich.“ Positiv sei aber, dass man der Kader derzeit fast komplett fit sei.

Leichtes Spiel für Celtic statt für RB Leipzig?

Die Ankündigung von Rini Coonen, der nach dem Pokalfinale noch knapp zwei Wochen warten muss, bis das letzte Pflichtspiel in Leipzig ansteht, erscheint angesichts der Befürchtungen rund um das Salzburg-Spiel skurril. Dass eventuell Celtic am Ende davon profitiert, dass sie in Norwegen nicht so viel Gegenwehr bekommen, wie möglich wäre, war bisher nicht vermutet worden.

Die Befürchtungen gingen eher dahin, dass es zwischen Salzburg und Leipzig zu Absprachen kommen könnte, selbst wenn es kein Resultat gibt, das beide Teams direkt in die K.o.-Runde bringen würde. Salzburg braucht noch einen Punkt, Leipzig braucht einen Sieg.

Wettanbieter sehen Salzburg als klaren Außenseiter gegen RB Leipzig

Trotz 52 Spielen ohne Niederlage zu Hause in den letzten zwei Jahren sehen die Wettanbieter Salzburg im Spiel gegen RB Leipzig als relativ  klaren Außenseiter. Das mag man mit Verweis auf die Unterschiede zwischen deutscher und österreichischer Bundesliga noch verstehen. Skurril wird es endgültig, wenn die Wettanbieter Salzburg zwar keinen Sieg gegen Leipzig zutrauen, die Österreicher für den Europa-League-Titel aber stärker favorisieren als RB Leipzig.

Ein britischer Wettbeobachter erklärt die Diskrepanz und die Außenseiterrolle im direkten Duell damit, dass „die beiden Teams zur selben Firma gehören und das Auswärtsteam sich daraus einen Vorteil verschaffen könnte. Die Buchmacher glauben, dass Salzburg es Leipzig leicht machen könnte. Der Sportwetter denkt auch so und hat in den letzten sieben Tagen den Löwenanteil des Geldes auf Leipzig gesetzt.“

(RBlive/ mki)