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Marin Pongracic (FC Salzburg) gegen Matheus Cuna (RB Leipzig).

RB ist gleich RB? Leipzig und Salzburg in der Analyse

Wenn RB Leipzig und der FC Salzburg aufeinander treffen (29.11. ab 18.55 Uhr), so forderte Trainer Marco Rose, geht es doch in erster Linie um Fußball. Weil Ralf Rangnick mit seiner Philosophie des schnellen Umschaltens beide Vereine geprägt hat, bietet sich im Vorfeld der Partie ein direkter Vergleich an. Bei DAZN haben „Tom & Jiro“ genau das getan.

Tore fielen selten durch schnelles Umschalten

Beide Mannschaften stehen für Tempo durch Pressing. Besonders Ralf Rangnick hatte seiner Mannschaft die mannschaftstaktischen Tugenden nach dem Hinspiel gegen Salzburg erfolgreich wieder eingeimpft. Das heißt allerdings nicht, dass die Tore der RB-Teams auch durch Umschaltsituationen fallen. Der Analyse nach waren knapp 90 Prozent der Treffer beider Mannschaften in der Europa League bei eigenem Ballbesitz herausgespielt.

RB über die Flügel, Salzburg durch die Mitte

Unterschiede ergeben sich im Positionsspiel der Offensive. Die Stärke bei RB Leipzig sehen die DAZN-Experten auf den Flügeln. Durch die schnellen Vorstöße der Außenverteidiger kam RB entweder zum Torabschluss per Flanke oder es ergaben sich Räume für einen Pass in den Rücken der Abwehr. Der FC Salzburg spiele dagegen variabler und kam in der Europa League häufiger mit steilen Kombinationen durchs Zentrum zum Erfolg, wie beim 3:2 gegen RB deutlich zu sehen war. Insgesamt erzielten die Salzburger mit knapp 3,5 Toren pro Partie in der Europa League beinahe doppelt so viele Treffer wie RB Leipzig, die durchschnittlich zwei Mal trafen.