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Stallorder bei Red Bull Salzburg gegen RB Leipzig? „Nonsens!“

Oliver Mintzlaff will bei RB Leipzig auch weiter mit Ralf Rangnick zusammenarbeiten. (Foto: Imago)

Oliver Mintzlaff will bei RB Leipzig auch weiter mit Ralf Rangnick zusammenarbeiten. (Foto: Imago)

Oliver Mintzlaff hat Befürchtungen, beim Spiel zwischen Red Bull Salzburg und RB Leipzig könnte es zu Absprachen kommen, scharf zurückgewiesen. Als „Nonsens“ bezeichnete der Leipziger Geschäftsführer entsprechende Szenarien. Zuvor hatte schon Salzburgs Trainer Marco Rose diese Gedanken als Beleidigung empfunden.

Besonderes Spiel zwischen Salzburg und RB Leipzig, aber keine Einflussnahme

„Dietrich Mateschitz mischt sich nullkommanull ins operative Geschäft ein und auch ich habe keinen Einfluss auf Salzburg. Salzburg und Leipzig haben eine gemeinsame Vergangenheit, aber weder eine gemeinsame Gegenwart noch Zukunft“, machte Oliver Mintzlaff im Interview mit der LVZ klar. Salzburg werde gegen Leipzig „hochmotiviert auftreten“ und brauche selbst noch einen Punkt. RB Leipzig brauche auch Punkte und will es „nach dem Hinspiel natürlich besser machen“.

Aufgrund der Entstehungsgeschichte und der einstigen Nähe zwischen beiden Vereinen, sei die Begegnung natürlich „ein besonderes Spiel“. Das habe aber für den Ausgang der Partie keine Bedeutung, zumal es für beide Vereine „ums Überwintern im internationalen Geschäft geht“.

Oliver Mintzlaff will sportliches Optimum und Ralf Rangnick nicht hergeben

Annahmen, ein Ausscheiden aus der Europa League käme RB Leipzig entgegen, weil man sich dann stärker auf die Qualifikation für die Champions League über die Bundesliga konzentrieren kann, wies Oliver Mintzlaff zurück. „Wir wollen in drei Wettbewerben das Optimum, insgesamt erfolgreich bleiben und möglichst auch in der kommenden Saison wieder in einem internationalen Wettbewerb dabei sein. Also wäre es doch auch ein Stück weit widersinnig, wenn wir uns jetzt ständig über die Mehrfachbelastung beschweren würden“, erklärt er zu dem Thema.

Dabei baut Mintzlaff auch weiter auf Ralf Rangnick, dem er für die bisherige Saison die Schulnote 1 gibt, weil er „das Steuer nach einem etwas ruckeligen Bundesliga-Start herumgerissen hat“. Dass der Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig noch mal eine neue Herausforderung sucht und Leipzig verlässt, kann sich Mintzlaff nicht vorstellen. „Unser Abenteuer ist längst nicht beendet. Er war, ist und bleibt unser sportlicher Motor.“ Auch die Äußerungen von Lothar Matthäus, der Oliver Mintzlaff als Option beim FC Bayern anpries, weist der Geschäftsführer zurück: „Ich fühle mich bei RB sehr wohl und habe einen Vertrag bis 2023. Damit ist alles gesagt.“

(RBlive)