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Stefan Ilsanker: „Ich bin richtig heiß auf die Partie“

Stefan Ilsanker kehrt mit RB Leipzig nach Salzburg zurück. (Foto: Imago)

Stefan Ilsanker kehrt mit RB Leipzig nach Salzburg zurück. (Foto: Imago)

Für Stefan Ilsanker ist die Fahrt nach Salzburg auch eine Reise an die alte Wirkungsstätte. Im dortigen Nachwuchs groß geworden spielte er bis auf zwei Jahre, in denen er in Mattersburg aktiv war, zwischen 2001 und 2015 für Red Bull Salzburg. Sein Vater arbeitet dort immer noch als Torwarttrainer.

Stefan Ilsanker freut sich auf „sensationelle Stimmung“ in Salzburg

Für Ilsanker ist die Partie deswegen eine ganz besondere. „Ich freue mich auf das Spiel. Auch weil es ausverkauft ist. Bei internationalen Spielen, wenn das Stadion gefüllt war, war immer eine sensationelle Stimmung.“ In der heimischen Liga sei das nicht immer der Fall gewesen.

Nach der 2:3-Pleite im Hinspiel ist Stefan Ilsanker für das Rückspiel besonders motiviert. „Ich bin heiß auf die Partie. Das Hinspiel ist nicht gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich verliere ungern und wenn es gegen meinen Vater und ehemalige Mitspieler passiert, dann noch mehr. Ich werde morgen alles dran setzen, glücklich aus dem Stadion zu gehen.“

Stefan Ilsanker will nicht über die Ausfälle bei RB Leipzig reden

Die Chancen, dass Ilsanker bei RB Leipzig in der Startformation steht, sind nach den Ausfällen von Diego Demme, Marcel Sabitzer und Kevin Kampl sehr gut. Zudem schätzt auch Trainer Ralf Rangnick seinen Defensivallrounder. Allerdings eher für seine Auftritte in der Abwehrkette, wo Rangnick in den letzten Wochen „herausragende Spiele“ von Ilsanker gesehen hat. Möglich also, dass Ilsanker auch diesmal für einen Posten in einer Dreier- bzw. Fünferkette vorgesehen ist. Besonders als mittlerer Akteur in einer solchen Kette hatte der österreichische Nationalspieler in der Vergangenheit bei RB Leipzig glänzen können.

Für Ilsanker gilt dabei sowieso, dass er nicht so sehr über die Probleme, die mit den Ausfällen wichtiger Spieler verbunden sein könnten, reden will. „Wir versuchen, die Jungs so gut wie möglich zu ersetzen. Jetzt sollten wir über Spieler reden, die dabei sind und nicht über die die fehlen“, richtet er den Blick nach vorn.

Problem für Salzburg: Die Stadt liegt in Österreich

Kontakt zum aktuellen Salzburger Team hat der 29-Jährige nur noch „sporadisch“. Bei besonderen Anlässen wie Toren werden noch Nachrichten ausgetauscht, ansonsten gibt es keinen „engen Kontakt mehr“. Im Fußball sei es schwer solche Kontakte zu pflegen, wenn man bei einem anderen Verein unter Vertrag steht.

Große Unterschiede sieht Stefan Ilsanker in den Strukturen beider Vereine nicht. In beiden Klubs werde „professionell gearbeitet. Der größte Unterschied ist, dass Leipzig in Deutschland liegt und Salzburg in Österreich.“ In Deutschland könne man jede Woche vor zehntausenden Zuschauern gegen Top-Gegner spielen. In Österreich sei das nicht so der Fall. Deswegen habe er Salzburg auch verlassen, auch wenn er sich dort „unheimlich wohlgefühlt“ hat. Nun kehrt Ilsanker zurück nach Hause. Geschenke will er aber bei seiner Rückkehr nicht verteilen..

(RBlive/ mki)