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Werner mit Fingerzeig, Rangnick ratlos: Die schönsten Mittelfinger des Fußballs

Timo Werner mit freundlichen Güßen an Alex Walke. Foto: imago

RB Leipzig unterlag am Donnerstagabend mit 0:1 beim FC Salzburg. Der glücklose Timo Werner zeigte dem gegnerischen Keeper in der Schlussphase den „Stinkefinger“. Ralf Rangnick sah es gelassen, wie viele andere Fußballer vorher auch.

Timo Werner: „Er musste dann etwas schmunzeln“

Auf seine Geste angesprochen reagierte auch Timo Werner selbst nach dem Spiel ganz locker. Seinen Schuss mit dem Außenrist habe er zuvor schon im Netz gesehen, aber Keeper Alexander Walke fischte den Ball noch aus dem Giebel. „Er musste dann etwas schmunzeln, weil er mich vorher angeguckt hat“, so Werner zur Botschaft. „Es war einfach nur schade, dass der Ball nicht reingegangen ist“, so Werner lapidar.

Rangnick: „Vielleicht hat er die Finger verwechselt“

Auch Ralf Rangnick wurde später mit der Frage konfrontiert, ob Werner damit nicht ein schlechtes Vorbild sei, sah aber ebenso wenig Grund zur Aufregung. Stattdessen attestierte er Werner eine „eigene Art, Dinge humoresk auszudrücken“. Die beiden Spieler hatten sich tatsächlich kurz darauf noch im Spiel abgeklatscht, Wirbel gab gab es keinen. „Es war ja nicht böse gemeint, zumindest hat Alex Walke es ja auch so aufgefasst.“ Auf keinen Fall sei das ganze mit dem berühmtesten Mittelfinger des deutschen Fußballs vergleichbar. „Sein Gesichtsausdruck passt ja nicht so zu dem Stinkefinger, den Effe den deutschen Fans gezeigt hat. Vielleicht hat er die Finger verwechselt, ich weiß es nicht“, so der etwas ratlose Rangnick. Schlimmer war schließlich für alle Beteiligten das Ergebnis vorm Vorabend.

Der „Stinkefinger“ unter Fußballern…