Seite neu laden

Ankunft in Glasgow: Rose bekräftigt Siegambitionen

RB-Coach Marco Rose. Foto: Imago

Salzburgs Trainer Marco Rose, selbst gebürtiger Leipziger, hat nach der Ankunft in Glasgow am Mittwoch noch einmal betont, dass der für die Zwischenrunde bereits qualifizierte Gruppenerste gegen Celtic „auf Sieg“ spielen werde.

Damit würde Österreichs Fußball-Meister RB Leipzig Schützenhilfe leisten. Ein Remis hingegen reicht Celtic, um Salzburg ins Sechzehntelfinale zu folgen. „Wir wollen ja nicht den Wettbewerb verzerren. Das bedeutet, dass wir ein gutes Spiel machen und ein gutes Ergebnis holen wollen“, sagte Rose, der trotz des folgenden Ligaspiels am Sonntag gegen den Tabellendritten St. Pölten seine bestmögliche Mannschaft aufbieten wird. „Ich glaube, dass sich Celtic das Weiterkommen, wenn sie das wollen, sehr hart erarbeiten muss. Wir werden auf Sieg spielen!“

Den Kampf des Gegners annehmen

Für Salzburg wäre es der sechste Triumph im sechsten Gruppenspiel. Doch die Aufgabe im mit rund 58.000 Zuschauern ausverkauften Celtic Park wird schwierig. „Das Stadion und die Atmosphäre dort sind berüchtigt“, sagte Rose. „In erster Linie geht es darum, dass wir die Atmosphäre aufsaugen, den Kampf des Gegners annehmen und unsere Leistung bringen. Nur genießen, reicht halt nicht. Wir wollen schon auch Teil eines guten Fußballspiels sein.“

Celtic stürmte am Wochenende mit einem 5:1 gegen Kilmarnock an die Tabellenspitze. 2018 hat der schottische Meister in sieben Europacup-Heimspielen noch keine Niederlage kassiert. Salzburg will das ändern. „Wir wollen die 18 Punkte fixieren. Das wäre ein Traum in der Gruppe“, meinte Sportdirektor Christoph Freund. (APA/RBlive)