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Autor des Songs gegen Timo Werner: „Ich brauchte Publicity“

Fans des BVB nehmen den Text des Mallorca-Sängers auf. Foto: imago

Fans des BVB nehmen den Text des Mallorca-Sängers auf. Foto: imago

Durch verschiedenste deutsche Stadien gingen Anti-Timo-Werner-Gesänge, weil er gegen den FC Schalke einen Elfmeter schindete. Schlagersänger „Ikke Hüftgold“ nutzte die Stimmung für seine Zwecke, gab er beim Köln-Talk offen zu.

Mallorca-Sänger wollte in die Presse

Er hatte die beleidigenden Fangesänge „Timo Werner ist ein Hurensohn“ lediglich in „Imo Erner ist kein Uhrensohn“ abgewandelt und vertont. Weil er damit die Stimmung aufnahm, die monatelang gegen den RB-Stürmer gemacht wurde, landete er in Sachen Klickzahlen einen großen Erfolg. Dem Sänger, der mit seinen Songs gerne die Großraumdiskos auf Mallorca bespielt und sich öfter dem Thema Fußball widmet, ging es dabei auch nur um die PR. „Ich war zwei Jahre nicht in der Presse und brauchte Publicity“, verriet er im Gespräch.

Ikke Hüftgold spendet Einnahmen aus Werner-Diss

Immerhin hatte er anschließend auch öffentlich zurück gerudert und seinen Song auf allen Musikplattformen und Youtube gesperrt. Außerdem entschuldigte er sich öffentlich beim besungenen RB-Profi und kündigte an, die Einnahmen zu spenden. Mit seiner Aktion ist er nicht der einzige, der den Werner-Hass ausschlachtete. Es gab sogar T-Shirts mit dem Diss zu kaufen. Werners Schwalbe selbst hatte ohnehin nur am Rande mit dem Spießrutenlauf zu tun. Schalke-Trainer Tedesco hatte nach einem Spiel gegen Eintracht Frankfurt sogar von einem seiner Spieler gefordert: „Da muss er sich fallen lassen, sportliche Fairness hin oder her.“