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Noch herrscht Transferruhe in der Bundesliga – wenig seriöses Upa-Gerücht

Dayot Upamecano, Innenverteidiger bei RB Leipzig. (Foto: imago).

Dayot Upamecano, Innenverteidiger bei RB Leipzig. (Foto: imago).

In Dortmund will man sich im Winter eher mit Abgängen beschäftigen. Beim FC Bayern wird derweil genauso wie bei RB Leipzig an Zugängen gearbeitet. Ein England-Gerücht um Dayot Upamecano muss man dagegen nicht sonderlich ernst nehmen.

Ein klares Anforderungsprofil hat Salihamidzic bei eventuellen Verpflichtungen nicht. Aber: „Wir sind an einigen Sachen dran und werden versuchen, etwas zu machen.“ Für seinen Dortmunder Kollegen Michael Zorc gilt es, Abschiede vorzubereiten: Der Japaner Shinji Kagawa dürfte sich Richtung Spanien orientieren, auch der häufig verletzte Sebastian Rode ist Kandidat für einen Wechsel.

Abstiegskandidaten auf der Suche nach Verstärkungen

Andere Vereine suchen dringend nach Verstärkungen. Die Abstiegsangst wird vor allem die Aufsteiger Fortuna Düsseldorf, 1. FC Nürnberg, den VfB Stuttgart und Hannover 96 umtriebig machen. Nach neun Treffern in 14 Begegnungen haben die Schwaben Offensivbedarf. Längst kursieren Namen: Timothy Weah vom Thomas-Tuchel-Club Paris Saint-Germain, die Dortmunder Rode, Kagawa und Maximilian Philipp, aber auch Sandro Wagner von den Bayern oder der Mönchengladbacher Patrick Herrmann werden als Zugänge gehandelt.

In Nürnberg wird mit Offensivmann Kingsley Schindler vom Zweitligisten Kiel spekuliert. Sportvorstand Andreas Bornemann indes fragt sich, wie viel Risiko der „Club“ denn eingehen muss, um den Ligaverbleib garantieren zu können. „So viel Geld werden wir definitiv nicht haben“, sagte Bornemann dem Kicker.

Hannover sucht drei bis vier Verstärkungen: einen Innenverteidiger, einen Flügelspieler, einen Stürmer. Lutz Pfannenstiel, der am 16. Dezember bei Fortuna Düsseldorf sein neues Amt als Sportvorstand antritt, dürfte viel Arbeit vor sich haben, um seine Ziele durchzusetzen: Er möchte „dabei helfen, dass sich Fortuna in der ersten Liga etabliert“.

Weil der Kader von Trainer Friedhelm Funkel vor allem über die Physis um Erfolge kämpft, braucht der Tabellenletzte Ergänzungsspieler wie etwa den Kieler Schindler, den linken Verteidiger Jonas Knudsen von Ipswich Town oder als zentralen Mittelfeldmann den Mönchengladbacher Lászlo Bénes. Die Pfannenstiel-Herausforderung wird dabei im finanziellen Bereich liegen: Bei einem Plus von 1,6 Millionen Euro, das die Fortuna im Aufstiegsjahr machte, wird sich Pfannenstiel hauptsächlich um Leihmaßnahmen kümmern.

RB Leipzig im Winter auf dem Transfermarkt aktiv

Bei RB Leipzig sind Mittelfeld und Offensive unterbesetzt. „Im Winter werden wir uns definitiv verstärken“, kündigte Vorstandschef und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff an. Zwei bis drei Neuzugänge sollen es sein. Mit Tyler Adams wurde die erste Verstärkung bereits bekanntgegeben. Dass man einen Dayot Upamecano für 30 Millionen Euro nach Southampton ziehen lassen würde, wie in Gerüchten in England behauptet wird, ist derweil praktisch ausgeschlossen.

1899 Hoffenheim denkt dagegen daran, Spieler zu verleihen: Justin Hoogma, Felipe Pires und Robin Hack sind Kandidaten. Werder Bremen möchte Luca Caldirola und Thanos Petsos verkaufen. Der VfL Wolfsburg strebt eine Kaderverkleinerung an. Und Einkäufe? „Wenn etwas Gutes dabei ist und zur Entwicklung der Mannschaft passt, haben wir immer die Augen offen“, sagte Trainer Bruno Labbadia.

Die Winter-Transferperiode ist klar definiert: Vom 1. bis 31. Januar kann gewechselt werden. Anträge und Vertragsunterlagen müssen bis spätestens 18.00 Uhr des letzten Tages der Wechselphase über das Transfer-Online-Registrierungssystem (TOR) der Deutschen Fußball Liga gestellt und eingereicht werden.

(DPA/ RBlive)