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Unter Schmerzen in die Pause: Kampl spielte mit gebrochenem Zeh

Meister und Dirigent: Rangnick im Gespräch mit Kampl. Foto: Imago

Kevin Kampl hat sowohl in München vorigen Mittwoch als auch gegen Werder Bremen im letzten Heimspiel der Saison für RB Leipzig am Samstag mit einem gebrochenen Zeh gespielt. Um nicht zu schmerzen, wurde er betäubt.

Trainer Ralf Rangnick versuchte nach den Spiel Leid und Aufopferung seines Spielmachers plastisch darzustellen, indem er daran erinnerte, wie schmerzvoll es sei, eine Spritze in den kleinen Zeh zu erhalten. Die gebrochene Stelle zu betäuben sei aber notwendig gewesen, damit Kampl spielen habe können.

Der Slowene, der nach dem Spiel gegen Werder mit nur einem Schuh an den Füßen durch die Katakomben der Arena lief, hat sich seit der verletzungsbedingten Abwesenheit von Emil Forsberg, den Rangnick auch nicht in den ersten „Tagen, vielleicht Wochen“ des neuen Jahres im Mannschaftstraining zurückerwartet, zu einem der Schlüsselspieler im Kader der Sachsen entwickelt. Er ist Dirigent und Metronom des Leipziger Angriffsspiels.

Rangnick pries deshalb seine Opferbereitschaft und entließ ihn lächeln in den Weihnachtsurlaub. „Kevin wird froh sein, dass er jetzt ein paar Tage Ruhe hat und ich hoffe, er ist dann mit Trainingsbeginn am 4.1. wieder voll einsatzfähig“, meinte der Trainer. Kampl hatte sich den Zeh im Training gebrochen, Kollege Stefan Ilsanker war ihm auf den Fuß getreten. (RBlive/mhe)