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Bayern gegen RBL: Kampf um Timo Werner und Callum Hudson-Odoi?

Sagt leise Adieu? Timo Werner. Foto: Imago

Sagt leise Adieu? Timo Werner. Foto: Imago

Der FC Bayern München und RB Leipzig sind in diesem Winter bei gleich zwei Transfergerüchten miteinander verbunden. Einerseits geht es um Timo Werner, bei dem allerdings höchstens ein Wechsel im Sommer denkbar wäre. Andererseits geht es um Callum Hudson-Odoi, der beim FC Chelsea mit seiner geringen Spielzeit nicht zufrieden ist.

Timo Werner liegt aktuell bei RB ein Angebot zur Verlängerung seines bis 2020 laufenden Vertrags vor. Sollte er dieses Angebot nicht annehmen, steht ein Wechsel im Sommer 2019 im Raum, damit RB Leipzig mit dem Stürmer noch einmal Ablöse kassieren kann, bevor er 2020 ablösefrei wechseln könnte. Zuletzt hatte der FC Bayern München bereits Leon Goretzka ohne Ablöse vom FC Schalke 04 geholt.

Bis zu 50 Millionen Euro für Timo Werner?

Auf 40 bis 50 Millionen Euro taxiert Sportbild (Print) aufgrund der vergleichsweise geringen Vertragslaufzeit eine mögliche Ablöse für Timo Werner. Eine Summe, die eher gering erscheint, auch angesichts dessen, dass der FC Chelsea für Christian Pulisic gerade über 60 Millionen Euro ausgegeben hat, um ihn zum kommenden Sommer von Borussia Dortmund loszueisen.

Dem Bericht zufolge steht Bayern München in Kontakt mit Werner-Berater Karlheinz Förster. Allerdings sei man sich in München noch unschlüssig, inwieweit ein Timo Werner in die eigenen Planungen passt. Auf der einen Seite wolle man sich nach Leroy Sané nicht das nächste deutsche Talent durch die Lappen gehen lassen. Auf der anderen Seite passt Konterstürmer nicht zwangsläufig in das auf Ballbesitz ausgelegte Spielsystem der Bayern.

Bayern München im Vorteil bei Callum Hudson-Odoi?

Mit Callum Hudson-Odoi konkurrieren Bayern München und RB Leipzig zudem um einen weiteren Ofensivspieler, der auf den Außenbahnen einsetzbar ist. Der 18-Jährige ist beim FC Chelsea unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten. Für Coach Maurizio Sarri stehen Ergebnisse und nicht die Ausbildung junger Spieler im Vordergrund.

Laut Kicker (Print) stehen bis zu 25 Millionen Ablöse für das Talent, der in seiner Karriere noch nicht mal auf 90 Minuten Premier League kommt, im Raum. RB Leipzig habe im Bieten um Hudson-Odoi den Nachteil des im Vergleich mit den Bayern weniger großen Namens und der geringeren finanziellen Möglichkeiten. Inwiefern ein Wechsel in dieser Transferperiode überhaupt möglich ist soll sich dem Bericht zufolge in den kommenden Tagen entscheiden.

Update: Der Daily Express will jetzt erfahren haben, dass einem Transfer zum FC Bayern ein Rückkaufrecht im Weg steht, auf dem Chelsea beharren soll. RB Leipzig würde eine solche Bedingung demnach gerne akzeptieren, wenn dadurch ein Transfer realisiert werden kann.

RB Leipzig hätte zudem den Vorteil, darauf verweisen zu können, dass sie immer wieder junge Spielern in der Bundesliga Spielzeit und Möglichkeiten zur Entwicklung geben. Zuletzt haben sich Ibrahima Konaté und Dayot Upamecano auf Topniveau in der höchsten deutschen Spielklasse entwickelt. Auch ein Ademola Lookman konnte in seinem halben Leihjahr in der Vorsaison in Leipzig glänzen.

(RBlive/mki/ms)